Archive for Oktober, 2006

Dieses eine Wort, so kurz wie es ist, sagt eine ganze Menge. Und am Besten beschreibt es das zurückliegende Wochenende.
Am Freitag vor 21 Jahren ist etwas bewegendes passiert. Ein damals noch kleiner Schreihals erblickte die Welt. In den letzten Jahren und Monaten entwickelte es sich zu einem er. Manchmal komisch, zeitweise gestört, aber meist witzig. Nachdenklich habe ich vergessen, aber darüber werden meine Gedanken sicher noch schweifen. Allein diese Überlegungen lassen mich mittelschwer mit dem Kopf schütteln. Es war ein besonderer Tag, nicht nur weil ich Geburtstag hatte.
Am Abend saß ich wider erwarten nicht allein im Keller. Kleine Runden können wirklich glücklich machen, denn das war ich an diesem Tag wohl. Und dieses Gefühl bewahre ich noch immer.

Am Samstag war ich bei Tim oder besser gesagt seiner Mum eingeladen. Es war sehr gemütlich und meine Emotionen kochten nach den Eindrücken vom Freitag fast über. Zur Abkühlung verbrachte ich einige Stunden im Media Markt, um eine schwierige Entscheidung zu treffen. Nicht nur das ich etwas Hochtechnologisches kaufte, ich bekam sogar noch 4% Rabatt, wahrscheinlich weil ich und Dirk so nervten. Irgendwann wären wir sowieso gegangen.

Der “Boxkampf” am Samstagabend war spektakulär wie lange nicht. Man hätte nur eine Minute später einschalten brauchen und hätte somit alles verpasst. Ich kann mich leider nicht mehr an die genauen Namen erinnern, aber kaum 55 Sekunden und alles war vorbei. Die neuen Klitschkos sind schon im Anmarsch!

Der Sonntag war sehr entspannt. Meine Heimfahrt führte mich durch schöne Ecken des Ruhrgebiets. Ich werde öfters so unterwegs sein. Ständig nur Autobahn zu fahren, langweilt mit der Zeit irgendwie sehr.

Man fängt kurz nach der FH – gegen 16:30 Uhr – an. Wann ist man fertig? 2 Minuten vor 22 Uhr. Man ist Martin. Und Martin räumte auf, machte den sogenannten Frühjahrsputz, nur eben ein paar Monate später. Passiert. Gut, dass es überhaupt gemacht wird. Auf die Beseitigung der letzten Staubkrümel verzichte ich und ziehe mich mit aller Ruhe auf die Couch zurück. Was folgt ist ein gemütlicher Abend.

Ist es normal, wenn mehrere hundert Spam-Mails täglich sein Postfach verstopfen? Mittlerweile ist es zur Schwierigkeit geworden, sinnvolle eMails aus dieser Unmenge von Müll herauszufischen.

Meine Spam-Mails

Auf dieser Grafik dargestellt sind meine erhaltenen Spam-Mails der letzten 40 Stunden. Allein in der Zeit, wo ich den roten Rahmen als Markierung um den Ordner gesetzt habe, stieg die Zahl auf 618. Zwar habe ich zwei Spam-Filter in Betrieb, aber es kommt dennoch unerträglich viel Müll unter meine Mails.
Die MessaeLabs Ltd. stellt interessante Statistiken zur Entwicklung von Spam-, Virus- und Pfishing-Mails bereit. Kann man sich mal anschauen!

So viele Menschen wie es gibt, existieren genauso viele Weltvorstellungen. Zu Konflikten führen meist die kleinen Unterschiede bei den Wertvorstellungen. Da die wenigsten die Kunst beherrschen, über auftauchende Probleme zu reden, entstehen Konflikte.
Ich möchte an dieser Stelle zwei Sichtweisen vergleichen:

a) Konflikte sind schlecht und Kritik ist etwas Negatives. Über die Zeit führen kleinste Konflikte zur Abneigung gegenüber den Menschen, welche nicht dieselben Gedanken genießen. Ist man erstmal auf dieser Schiene, verrennt man sich schnell. Jegliche Äußerungen machen die Situation schlimmer, auch wenn sie noch so vernünftig sind. Die nächste Stufe ist die Ignoranz. Alles was ein jemand sagt, wird gegen ihn verwendet, vorrausgesetzt es wird überhaupt angenommen.

b) Konflikte werden als Bereicherung verstanden. Kritik wird als helfend eingestuft, denn nur wer seine Gedanken mitteilt, kann den anderen davon in Kenntnis setzen. Sind es eigene Fehler, können diese verbessert werden. Das Motto lautet: “Reden!”
Das japanische Motto “Es soll kein Tag ohne irgendeine Verbesserung vergehen” kommt meiner persönlichen Einstellung stark entgegen.

Diese verschiedenen Herangehensweisen möchte ich nicht bewerten. Das kann jeder Leser für sich selbst tun. Man kann sich seine eigene Welt zusammenbauen, indem alles Fremdliche abgestoßt. Aber sind es nicht die gegensätzlichen Meinungen, die die eigene Person formen und in den meisten Fällen bereichern? Wie interessant gestaltet sich das Leben, wenn jeder immer genauso denkt? Wie kann man Probleme lößen, wenn man nicht darüber redet? Wie entstehen Probleme? Weil man nicht darüber redet.

Trennschleife

Diesen Beitrag widme ich Sandra. Ich werde sicher nichts Negatives über dich schreiben. Zwar wäre das als Bestätigung für deine “netten” Worte auf deiner Homepage angebracht, aber das ist nicht meine Art. Ich würde jetzt schreiben, wie viel mir unsere Freundschaft einmal bedeutet hat und dir meine Dankbarkeit entgegen bringen. Da du mir Undankbarkeit vorwirfst, muss ich leider darauf verzichten.
Ich wünsche dir für deine Zukunft dennoch alles Gute!

Mir ging es nie besser.
Zwar ist die Zeit als FCC-Fan momentan ziemlich hart. Das gestrige Spiel gegen den Aufstiegsfavouriten Karlsruher SC verloren wir enttäuschend 4:1. Dieses Spiel musste von der Weber-Truppe gar nicht gewonnen werden, aber wie man sich präsentiert hat, war unschön anzuschauen. Von einer Krise möchte ich nicht sprechen, aber man sollte sich nach seinen Möglichkeiten präsentieren und die sehen eigentlich ganz anders aus.
Wichtig ist jetzt, dass man hinter der Mannschaft steht. Ich türme mich, wenn es sein muss als Bollwerk auf.

Heute Abend werde ich noch mein Wort zum Sonntag verfassen, diesmal zum Thema: “Dumm ist der, der Dummes tut”. Dieser Beitrag zur Weltverbesserung wird ausführlich recherchiert und knallt nur so die Fakten positiver Denkweise auf den Tisch.
Also gespannt sein!
Jetzt werde ich frohen Mutes in mein Auto steigen und eine Ausfahrt ins schöne Bergische Land unternehmen. Pfiade :)

Die Zeit fordert in ihrem neuen Studenten-Magazin “Zeit-Campus” auf: Studenten, geht Bier trinken. Statt sich Gedanken über einen Fondssparplan zu machen, bringen philosophische Gespräche in der Kneipe mehr. Ein Finanzexperte, vom dem man ausgeht, dass er sich auskennt, schreibt, dass die Renditen eines Barbesuchs bei weitem höher sind als ein großes Sparbuch. Also lieber eine Vorlesung sausen lassen und sich gemütlich auf einem Kaffee zusammensetzen. Die Investitionen während der Studentenzeit regulieren sich durch das später folgende höhere Einkommen.

Leben verboten

Das sollte man sich zu Herzen nehmen und umgehend das nächste Bierzechen verabreden. Statt dem verbotenen Leben wird jetzt so richtig losgelegt…

Es gab Zeiten, da passierte jeden Tag so viel, dass man hätte Bücher schreiben können. Momentan passiert gerade mal so viel, dass ich einen kleinen Notizzettel füllen könnte.
Ich verbringe neben der FH viel Zeit damit, interessante Zeitungsartikel zu lesen. Oder meine Bücher zu ordnen, sodass ich bei einer Suche schneller fündig werde. Zum anderen strukturiere ich weiterhin aufwendig meine Unterlagen, hauptsächlich entmisste ich unnötigen Ballast.

Das Wochenende liegt hinter uns. Die Zeit verging wie im Fluge. Mein Aufenthalt in den Bergen und Tälern des thüringer Landes war sehr angenehm. Nicht nur das die Gegend so idyllisch ist und förmlich einläd, auch die Menschen mag ich dort sehr. Davon konnte ich wieder ein paar besuchen. Mein Zeitplan war diesmal eng gestrikt und viel Verweildauer war selten, aber die wenigen Minuten, die blieben, waren ein Traum.
Am Samstag war in Jena das große Napoleon-Spektakel. Die Schlacht bei Jena vor ziemlich genau 200 Jahren war Anlass, 30000 Leute mit verblüffenden Schlachtnachstellungen in die Saalestadt zu locken. Ich wollte mir das zwar eigentlich auch anschauen, aber dafür war leider keine Zeit.

Freitag
Spaziergang durch Jena
Zu Eltern und Großmutter fahren
Altes Auto grundreinigen

Samstag
Autohaus
Einkaufen
Mittagessen
Onkel, Tante, Jenny besuchen
Spazierfahrt durchs Vogtland
Jürgen besuchen

Sonntag
Neues Auto einräumen
Maria besuchen
Tim treffen

Der Weg

Man könnte denken, es war kein besonderes Wochenende, aber das ist falsch. Die übersprudelten Emotionen waren kaum zu halten. Allein die Geschichte mit dem schwarzen Panther in Vollendung und liegenden Teddy ist eine Reise ins Paradies wert.
Mein geplanter Besuch im Ernst-Abbe-Sportfeld ging außerdem nach hinten los, denn das Stadion war bereits restlos ausverkauft als ich in die Stadt kam. Schade, deshalb hat der FC Carl Zeiss JENA dem bayrischen Schluchtenscheißern wohl auch unterlegen.

Jetzt bin ich wieder in grünen Ruhrgebiet angekommen und lasse mich vom täglichen Stress entzücken…

So heißt nicht nur ein Club im thüringnischen Jena, nein, es ist auch das, was ich in den nächsten Tagen brauche. Ich unternehme eine Ausfahrt in eine der schönsten Regionen Deutschlands: Thüringen und Vogtland. Die Verpflegung soll bei meinen Eltern nicht zu knapp ausfallen, denn immerhin muss ich für die nächsten Monate tanken.

Nach vorn...

Ich werde es wie die symphatische Frau auf dem Bild machen und nach vorn schauen. Und das gespannt. Meine Vorfreude auf die nächsten Tage trage ich seit den letzten 2 Wochen mit mir herum und es ist schön. Ich freue mich sehr, bekannte nette Menschen wieder zu treffen und hoffe auf eine traumhafte Zeit.
Im Gegensatz dazu werde ich anderen den Finger zeigen. Denn ich habe mich gekümmert, die nächste Mülltonne steht bereit. Ende Oktober ist Müllabfuhr. Wer unbedingt hinein will, kann das durch sein trauriges Verhalten noch positiv beeinflussen oder mir einfach eine Mail schreiben!

Vor meiner Thüringen-Reise werde ich heute zeigen, dass ich zu den einfühlsamen und gefühlsbetonenden Zeichen gehöre. Jubel, Trubel, Heiterkeit! Bei mir stehen die Signale auf “Empfang”…

Die Stimmung könnte momentan kaum besser sein. Klar würde ich mich über einen bestimmten Anruf freuen, aber die Hoffnung verliert Martin ja nie. Also konnte man es so formulieren: Ich warte einfach länger.

Da guckt er.

In der FH geht alles seinen Gang. Jeder Tag erfreut mich mit großer Begeisterung, besonderes passiert selten. Man sieht die üblichen Mädels an, regt sich über dieselben Typen auf und hört in gewohnter Konzentration hin. Heute war mein freier Tag, jedenfalls was meinen Nachmittag angeht. Meine neuen Haushaltsstrukturkarten hielten nämlich “Pause” für mich bereit. Ich nutze wohl die restliche Zeit, um ein wenig Ordnung in mein Unterlagen-Chaos zu bringen und mein Körper zu erholen. Nichts Fitness-Studio, nur entspannen. Da bleiben sicher auch noch freie Minuten, um ein wenig in meiner Zeit zu schmökern. Außerdem läuft gleich “Dr. House” im dienstäglichen Unterschichten-Fernsehprogramm. Ich bin gespannt, wann diese, meiner Meinung nach, hochwertige TV-Sendung eingestellt wird. Die Deutschen stehen doch nicht auf Qualität…