Keiner von uns Menschen kann derzeit behaupten, dass er nicht älter wird. Wie man das merkt, ist ganz einfach.
Schaut man sich morgens im Spiegel an und bekommt einen Schrecken, ist das ein erstes Anzeichen. Weiter geht es mit der Auswahl des richtigen Frühstücks. Man kann nicht mehr ohne aus dem Haus gehen. Die Wahl muss bedacht sein, denn diese ist entscheidend für den gesamten Tagesverlauf. Beim Zähneputzen macht man sich Gedanken. Soll es wohl ein Nutella-Brötchen oder doch ein herzhaftes Wurstbrot werden? Nutella setzt an, also entscheidet man sich für den morgentlichen Schock an Kohlenhydraten. Das wäre geschafft. Nun schnell noch einen Kaffee kochen, um überhaupt in der Lage zu sein, die eigenen vier Wände zu verlassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück, spritzt man sich nochmal schnell mit kaltem Wasser ab, um frisch zu wirken. Danach eine Pflegecreme draufgeschmiert, damit die Haut auf die Belastungen des Tages vorbereitet ist. Und dann kann es auch schon losgehen, das Leben.
Im jungen Alter wurde man gefragt: „Na, wie viel habt ihr gestern noch getrunken?“. In der nächsten Stufe des allmählichen Grauwerdens kommt einem höchstens ein zaghaftes: „Wie lang hast du denn gestern noch Fernsehen geschaut?“ entgegen. Es gibt verschiedene Gründe, matt auszuschauen. Schlafmangel ist der häufigste. Nur die Gründe dafür verschieben sich leicht.
Früher war alles viel einfacher…