Nachdem ich den gesamten Samstag auf der Couch mit laufendem Phoenix-Programm verschlafen hatte, sollte der Tag am Abend seinen Höhepunkt finden.
Kurz vor Ladenschluss, leider noch 20 Uhr, holte ich ein paar Bier und machte mich auf den Weg nach Gevelsberg. Dort wartete der dünne Hengst auf mich. Die kleine Nachbarin war leider nicht da. Immerhin hat sie am Sonntagmorgen noch mitbekommen, dass ich ein „merkwürdiges Kennzeichen“ habe. Unser Ziel für Samstag jedoch erstmal:  Der Butan Club in Wuppertal. Auf dem Fußweg zum Hauptbahnhof wurde das erste Highlight durch das Vergessen meines Portmonee´s gesetzt. Nach dem Sprint zurück, fuhren wir schnell mit dem Auto zur S-Bahn-Haltestelle. In Oberbarmen war es dann nicht mehr weit. Die Musik schockierte im ersten Moment, aber auf Dauer gab es einen guten Mix aus zahlreichen Musikrichtungen – R’n’B war leider nicht dabei, dafür konnte ich mit Billy Talent durch den Raum fliegen. Leichte Bläsuren sind die Folge narrenlosen Tanzens. Um es mal konkret zu sagen, ich habe ordentlich was auf die Nase bekommen. Durch meine dicke Nase fällt die kleine Platzwunde rechts davon gar nicht mehr auf. Aber dadurch lässt Martin sich nicht einschüchtern. Wir rockten ordentlich weiter. Irgendwann am frühen Morgen ging es dann ohne besondere Vorkommnisse zu Lars. Nach ausgiebiger Schlafruhe begann der Sonntag in Hagen genauso wie gestern – auf der Couch. Und das werde ich jetzt fortsetzen…