Am Samstag feierte Dirk die Eröffnung seiner KFZ-Werkstatt. Das war der Anlass meines Besuches in Essen. Seit dem Weihnachstmarkt im letzten Jahr kam ich vom Hauptbahnhof nicht mehr weg.
Am frühen Morgen startete ich meine Fahrt durch den idyllischen Teil des Ruhrpotts und zielte wenig später in der Malochengegend dieses Industriegebiets. Ich kam in Essen zwar noch nicht wirklich herum, aber komischer weise kam mir die Gegend sehr bekannt vor. Auf der Hafenstraße war ich schon. Damals trauerte ich über das verlorene Fußballspiel meines Lieblingsvereins. Heute war es allerdings ein schöner Anlass.

Essen - Die Einkaufsstadt

Die Gelegenheit, mir Essen genauer anzuschauen nutzte ich mit großer Freude. Vom Weltkulturerbe Zeche Zollverein, dem Lagerverkauf von Medion, der City bis zum Media Markt war alles dabei. Die Innenstadt finde ich angenehm. Am Grillo Theater zog es mich dann auch noch ins Starbucks. Leider hatten die keinen HeiCap, deswegen musste ich mit einem Cappucino Vanilla vorlieb nehmen. Aber das war kein Problem. In der Nähe entdeckte ich außerdem einen tollen Gitarrespieler, der gigantische Musik machte und dazu mit einer beeindruckenden Stimme sang. Ich hätte ihn noch etliche Stunden zuhören können. Das lies jedoch mein volles Programm nicht zu.
Die Schiefe des obigen Bildes soll übrigens das Aufstreben des Ruhrgebiets illustrieren („Langsam, aber sicher“). Immerhin ist das gesamte Ruhrgebiet die Kulturhauptstadt Europas 2010, stellvertretend dafür: Essen.
Ich hatte einen schönen Tag.