Diese Woche war, was mein persönliches Ich angeht, sehr aufschlussreich.

Einige Tage habe ich mich auf diesen Mittwochnachmittag gefreut. Mein Treffen mit Larissa war schön. Das Besondere wurde durch Kleinigkeiten genommen und brachte mich neben Grübeln sogar zum Zweifeln. Es führte mich sogar dazu, wieder einen philosophischen Spaziergang zu tätigen. Mein Weg zielte ins Ischeland. Als ich auf einer Bank vor einem schönen See saß, gelegentlich zur Zigarette griff, sah ich hin und wieder Leute an mir vorbei laufen. Ein Junge mit strammer Figur lief etwa 3x die Runde. Da es recht dunkel war, konnte ihn keiner sehen. Er tat mir Leid.
Mein Zweifeln lief ins Unendliche. „I have seen the rain.“ Eigentlich habe ich ihn nicht nur gesehen, sondern auch gespürt. Die letzte Aktion dieser Art führte mich noch durchs Paradies, jetzt jedoch bin ich angekommen im „glorreichen Westen“. Nach einer hilfesuchenden Nachricht, schwebte sogar mein tanzender „Blauer Junge“ Jule direkt vom Training aus ans Telefon. „Es ist schwer, den Weg im Sand zu finden.“ Meiner Psychologin habe ich es zu verdanken, dass ich wieder auf einen guten Weg bin. Das Nachdenken über Ryle & Descarte war außerdem sehr interessant. Du & diese Menschen haben mich so fasziniert, dass ich mich sicher weiterhin intensiv damit befasse. Bist sicher heute ein entzückender „unschrecklicher“ Sterntaler…
Die Quintessenz dieser Woche ist wohl, dass mein Vokabular um ein nichtssagenes Wort entlastet wird. „Nett“ ist gestrichen. Außerdem bereichert mich die Feststellung, Treffen lieber auf den Abend zu verschieben…