Der Mittwoch stand unter guten Sternen. Am Morgen war ich noch beschäftigt, meine Wohnung vor der Abreise in Ordnung zu bringen und letzte Kleinigkeiten für die Weihnachtstage zu besorgen und nach einem kurzen Auftritt in der Fachhochschule, machte ich mich auf den Weg in Richtung Thüringen. Die Fahrt verlief trotz hohen LKW-Verkehrsaufkommen eher ruhig. Zwar konnte man maximal 100m beschleunigen, bevor das nächste Elefantenrennen startete, aber man gewöhnt sich an alles. Und schließlich hatte ich Zeit und konnte es ruhig angehen lassen.
Als ich gegen 14 Uhr in Jena ankam, besuchte ich einige Einkaufszentren: Lobe-Center, Burgau-Park, Goethe-Galerie und Schillerpassage. Dann war es auch schon Zeit für den Weihnachtsmarkt. Am Hahnfried war ich mit Claudi verabredet. Zwar war sie unpünktlich, aber zur Weihnachtszeit sehe ich das nicht so verbissen.
Wir gingen ins Boheme und plauderten ein wenig. Ich hatte das Gefühl, die großen Cappucini werden immer kleiner. Aber gut, das soll heute auch nicht zum Problem werden. als lockerer Mensch nehme ich das einfach mal hin, denn Martin weiß: Aufregen bringt nur wenig. Später brachte ich die Kleine zur Stoy-Schule und spazierte noch ein bisschen durch die Jenenser Innenstadt. Schön wars, auch die weitere Heimfahrt zu meinen Eltern. Sie wussten natürlich nichts von meinem verfrühten Besuch und waren ziemlich begeistert, mich zu sehen.
Nach einem so anstrengenden Tag wurde ich nicht alt und ging früh etwas für die Augenpflege tun. Denn ich wollte meine Augenränder endlich wegbekommen…