Heute bin ich entgültig in der Fast-Food-Generation angekommen. Die Massenabfertigung hat mich gefangen. Hoffentlich komme ich irgendwann wieder raus.
Ich war zum ersten Mal in einem „Kentucky Fried Chicken“-Lokal. Nachdem ich schon häufig daran vorbei gefahren bin, habe ich mich heute mich Lars auch einmal rein getraut. Es war ungewohnt. So kennt Martin keine Masseware. Man bestellt einen Eimer mit Geflügel, dazu ein Glas Salat. Mit Messer und Gabel geht es dann an das Verspeisen. Immerhin gibt es das Getränk, hier Pepsi, noch im gewohnten Becher, bei Bedarf natürlich mit Strohhalm. An dieser Stelle wird nicht gespart. Das geschieht auf Toilette, denn scheinbar bezahlt der Geschäftsführer keine Stromrechnungen, sodass etwas Licht fehlt. Ich war noch nie in solcher Dunkelheit pinkeln. Aber dadurch sollen natürlich die positiven Eindrücke des Essens nicht getrübt werden.
Schön wars. Ich wüsste noch keinen Zeitpunkt, wann ich mal wieder Lust auf KFC habe, aber irgendwann wird er mich einholen…