Donnerstag
Die letzten Tage waren sehr ausgeglichen. Der Beginn meines kurzfristigen Lebens war Donnerstag. Nach der Abgabe der BWL-Hausarbeit ist ein gewaltiger Brocken von meinen Gedanken gefallen. Danach war ich mit Lars noch in der Hagener Innenstadt und in Wuppertal unterwegs. Für den Abend hatten wir einiges vor. Wir plauderten erst ein paar Stunden bei mir und begaben uns später in den Funpark. Bis 4 Uhr rockten wir das Haus. Lars hatte das Pech, am nächsten Tag bereits um 8 Uhr wieder in der FH sein zu müssen. Wir standen beide in alter Frische auf. Lars hockte sich zu Werkstoffwissenschaften, Martin schlief nochmal eine Runde.

Freitag – Sonntag
Den Rest des Wochenendes kann man mit viel sinnreichen Gesprächen zusammenfassen. Wichtige Teile waren hierbei Claudia und Rainald Grebe. Zu beiden Personen folgen sicher in diesem Jahr noch weitere Informationen. Man muss ja die Spannung bewahren. Außerdem hörte ich zahlreiche Hörspiele auf WDR 5. Interessante Sadomaso-Spielchen machten meinen 1. Advent zum richtigen Erlebnis. Andere Nachrichten von Liebeskummer brachten mich zum Nachdenken. Und da fällt mir spontan der Spruch ein: „Der Mensch ist, was er denkt“. Ich denke viel, bin demzufolge viel Mensch, vielleicht sogar ein großer Mensch? Auf jeden Fall, mehr Mensch als viele andere. Und intelligenter als besoffene Türken, die mich von der Tanzfläche treiben wollen.

Montag
Die Nachhilfe bei Josephine stimmte mich heute frohen Mutes. Ich hatte das Gefühl, sie versteht jetzt, was sie macht. Besonders erwähnenswert ist auch, dass ich meine tolle Art Orangen zu schälen vorführen konnte und damit für großes Staunen sorgte. Bei Interesse kann man bei mir Lehrgänge besuchen! Ihre Mum Jacqueline war am Wochenende mit Dirk in Dresden. Andreas? Immer, wenn ich Bilder und begeisterte Informationen über diese Stadt höre, reizt sie mich mehr.
Jetzt sitze ich hier und gucke mal, was passiert…