Archive for Januar, 2007

Warum immer mehr Naturkatastrophen wie Sommertornados oder Kyrill?
Zahlreiche Menschen diskutieren tagtäglich über die Probleme der globalen Erwärmung. Dabei sind die Ursachen unklar. Liegt es an den Schadstoffaustausch der Autos? Nein, die machen den geringsten Teil der Schwierigkeiten der fortschreitenden Evolution aus. Was aber dann? Die Verweigerung der USA gegenüber dem Kyoto-Protokoll? Möglich, dies macht einen großen Teil aus. Viele Deutsche werden sich an dieser Stelle fragen, wofür sie die überflüssigen Ökosteuern zahlen. Dafür kann ich derzeit leider noch keine detaillierten Auskünfte geben. Der ausschlaggebende Grund liegt sicher an der Sanierung unseres maroden Staates. Ich möchte nun zum eigentlichen Thema zurück, den Ursachen des Klimawandels.
Kurz gesagt, Rinder sind die Klimakiller ersten Ranges. Jeder Grüne-Politiker schlägt an dieser Stelle die Hände über den Kopf zusammen, aber fakt ist, die dumpfbackigen Kühe dieser Erde machen uns kaputt. Die folgenden Fakten sollten sich die Larissa’s dieser Welt intensiv zu Gemüte führen.

Die Kuehe

Den meisten Lesern wird bekannt sein, dass Brandrodung im Regenwald unserem Ozonhaushalt nicht gerade dient. Die gerodeten Flächen haben sich in den letzten Jahren verdreifacht. Das brache Land dient ausschließlich den Sojabohnen-Essern. Daneben schaffen die gerodeten Länder Platz für Rinder, welcher für die Bauern in den betreffenden Regionen notwendig ist. Das wäre das erste Probleme, was von den Kühen ausgeht. Und das zweite folgt zugleich. So absorpt es auch klingen mag, die Rinder furzen und rülpsen zu viel. Da ein Rind etwa alle 40 Sekunden einen fahren lässt, kommt es jährlich zu über 2,4 Milliarden Kohlendioxid, das den Treibhauseffekt exrem verstärkt. Bis 2010 werden dadurch allein in Brasilien und Bolivien drei Millionen Hektor Wald verloren gehen. Die Fakten sprechen für sich. “Neben dem Verlust der Regenwälder schädigt vor allem das Methan aus den Mägen der Rinder das Klima” schreibt Die Zeit. Mit 18% des Gesamtausstoßes blasen die rülpsenden Rinder mehr als der globale Verkehr in die Luft. Das Problem ist Kennern schon lang bekannt, aber leider gibt es noch immer keine Abgasfilter für Kühe. 20% der Energie eines Rindes verpufft im All und sorgt allgemein für zunehmende Brisen. Durch weniger Grünnahrung können die Bläungen vermindert werden, aber da sind tun sich die Greenpace-Verrückten wieder schwer. Und die neue deutsche Nachfrage nach Ökoprodukte verschärft dieses Problem.
1,6 Milliarden Menschen in den Armen Ländern leben von Viehzucht und sind auf die Tiere angewiesen. Außerdem nimmt der Hunger nach Fleisch zu, was eine sinnvolle Verkleinerung der Herden unmöglich macht. Das die Vieher riesige Umweltschäden hinterlassen, wird gern verschwiegen. Bei dem größten Agrarexporteur Neuseeland, machen die Treibhausgase der Landwirtschaft sogar unglaubliche 49% aus.
Die Klimagase der Rinder sind nur schwer mit denen der Kohlekraftwerke zu vergleichen, nur sind sie dummerweise genauso fatal.

Dieser Artikel stützt sich auf:
Jeremy Rifkin – Das Imperium der Rinder
UN-Ernährungsorganisation FAO
Die Zeit 4/2007 – Klimafaktor ersten Ranges

Es ist nicht wie das tägliche Murmeltier, weil solche emotionale Kundgebungen ja doch recht selten sind. Trotzdem möchte ich diese an deine Offenbarung der zweiten Klasse anlehnen. Wir kannten uns damals noch nicht (so gut), aber unsere zukünftige Bindung war, meiner Meinung nach, schon sehr lange vorher bestimmt. Da haben Adam und Eva sicher auch mitgefeilt. Auf jeden Fall haben wir seit der Grundschule besseres Deutsch gelernt. Vielleicht versteht man das besser. Ich hoffe, es begeistert dich nach diesem Fortschritt mindestens genauso.

Die Sache mit den Gefühlen ist nicht so einfach. Die Zeit der Adoleszenz haben wir mehr oder weniger gut überstanden und hatten Gelegenheit über die wichtigsten Dinge des Lebens – so auch uns – nachzudenken. Ich freue mich sehr, unter Berücksichtigung der Erwiderung meiner Gefühle, die entstandenen zwischenmenschlichen Emotionen der Öffentlichkeit verkünden zu dürfen. Somit möchte ich dir die Ernsthaftigkeit meiner Gedanken klarmachen.

So isses eben :)

Am Horizont ein zarter Sonnenuntergang. Ein sanfter Wind an meiner Haut. Ich mein, er ist nicht nur sanft, sondern derzeit auch mächtig kalt. Immerhin schneit es gerade und das gefühlte Thermometer strebt gegen -unendlich. Mein Traum ist, mit dir im weichen Sand am Ostseestrand zu liegen. Aber du merkst es einfach nicht. Und gerade deshalb will ich dich. Ich schau dich an – mit einem Lächeln im Gesicht. Und denke, komm, lass uns losfahren. Muss ja nicht gleich morgen sein. Reicht auch nach den Klausuren. Wir sind ja jung…haben Zeit. Wichtig ist nur die unbeschreibliche uhu-Anziehungskraft zwischen den Menschen – zwischen uns. Die wird nicht verloren gehen, dafür werde ich kämpfen…Hörst du mich? Dein Dortmunder Borussenclub hat soeben den amtierenden Deutschen Meister Bayern München in einer spektakulären Freitagabendbewegung bezwungen, genauso wie wir in Zukunft alles Böse und Negative von uns fernhalten werden…

Nach ein bisschen Honen und Senken fuhr ich am Freitagnachmittag nach Köln. Es zog mich schon länger wieder dorthin. Da man kurz vor den Klausuren ja genug Zeit hat, machte ich mir einen entspannenden Tag am Rhein. Die Hinfahrt durch das Bergische Land war schon traumhaft und das lag nicht nur an den vielen netten Mädels, die dort herumliefen oder auf einen Bus warteten. Ich hatte seit langem mal wieder Gänsehaut. Die Fahrt über den Rhein versuchte an sehr wohliges Kribbeln, während ich nebenbei Kafkas “Die Verwandlung” hörte.
Das Wetter passte, blauer Himmel und Sonnenschein versüßten den Tag am Dom. Ausschlaggebend für die traumhafte Zeit war sicher auch die junge Frau, die ich dort traf. Mit Yvonne stürzte ich die Hohe (Komödien-) Straße entlang, machte wirtschaftliche Exkurse durch die faszinierende Welt der Douglas Gruppe. Ich muss immer davon erzählen, wenn ich die Geschäfte sehen, kann da nichts machen. In einem Cafe trafen wir neben unfreundlichen Kellnern auch auf interessante Gemeinsamkeiten. Solange die Unterschiede nicht grün sind, sind die natürlich auch eine Bereicherung. Als wir das Lokal verließen, bekam ich direkt Angst. Wenn schon auf 6km/h-gedrosselte Autos Auffahrunfälle verursachen, was passiert dann erst, wenn man bei rot über die Ampel läuft?
Der Mausshop, die 4711-Quelle und die Oper, die auch ein Schauspielhaus ist, waren weitere Ziele auf dem Weg ans ruhige Wasser. Der Pegel war zwar enorm hoch, dass ich dachte, jeden Moment im Wasser weiter zu gehen, aber der besinnlichen Stimmung tat das keinen Abbruch. Es war ein schöner ruhiger Tag an dem Schweigen mehr Wert war als Reden. Das tat gut und war auch nicht ausschließlich wegen der Philharmonie. Ich freue mich auf den nächsten Besuch…

In zahlreichen Universitäten gehört es zum Lernalltag, sich vor dem Beginn von Vorlesungsveranstaltungen um Plätze zu streiten. Bisher durfte ich mit Glück sagen, sowas an der FH Südwestfalen noch nicht erlebt zu haben. Aber, wie jeder weiß, gibt es immer ein erstes Mal. Heute quälten wir uns in eine recht geräumige Aula, die für alle Ingenieure und Informatiker jedoch viel zu klein war. Zum Glück habe ich mit Andreas und dem Sebi noch die letzten freien Plätze ergattern können. Die dich zahlreichen Leute, die nach uns kamen, hatten da mehr nachsehen. Alle Logen- und Treppenplätze waren besetzt. Schrecklich, gerade weil  der Schall kleiner Gespräche bei der hohen Anzahl von Studenten recht nervig ist und man sich eigentlich die gesamte Veranstaltung sparen kann, da man eh nichts versteht. An unserer FH habe ich das Gefühl, dass der Lärm, egal wie groß der Raum ist, unerträglich ist. Mal schauen, wie sich das weiter entwickelt…

FDP Landtagsfraktion

Nach langem Nachdenken hat es mich heute in die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens (Düsseldorf) gezogen.
Mit Andreas, Frederike und ungefähr 997 anderen Politikinteressierten war ich zu Gast bei dem Neujahrsempfang der FDP Landtagsfraktion. Der Empfang war recht herzlich. Einige hundert Demonstranten pfiffen und beschimpften uns ganz fleißig als wir ins Radisson SAS gingen. Diese Eindrücke meines ersten Besuchs von Düsseldorf werde ich wohl nicht so schnell vergessen. Außer uns drei, waren neben den zahlreichen anderen auch Guido Westerwelle, Andreas Pinkwart und mein Freund Burkhard Hirsch dabei.
Und ja, es war tatsächlich so. Als Andreas mit einigen Parteifreunden plauderte, stand auf einmal der bekannte Bundespolitiker Westerwelle vor Frederike und mir. Er wusste nicht so recht, wo es genau zur Veranstaltung ging – auch nur ein Mensch. Mein erster Gedanke war, er sieht “in echt” viel symphatischer aus.
Wie immer war es sehr interessant, für was sich die freien Demokraten einsetzen. In den Themen zur Schul-/Hochschulpolitik, Atomausstieg und reinem Sozialismus vertreten sie zu 85% meine Auffassungen. “Die Gelben” haben ein Profil, welches so eindeutig selten durch die Medien berichtet wird. Wenn mehr Deutsche deren Programm so kennen würden, wären die berühmten 18% bei der nächsten Bundestagswahl sicher möglich. Aber schön zu wissen, dass sie als NRW-Landesregierung hier das einst stagnierende Ruhrgebiet auf Vordermann bringt…

In Deutschland braucht man derzeit so einiges an Baldrian. Dessen Konsum dürfte wohl wie die Mehrausgaben für Jedermann in die Höhe geschossen sein. Gebühren sind zwar ärgerlich, aber bezwecken oft etwas Gutes. Ich sehe hier in erster Linie Bußgelder für das Falschparken oder Geschwindigkeitsübertretungen. Ich rege mich darüber auch oft auf, aber an sich stellen sie nur einen Rahmen für eine gewisse Grundordnung her. Was bringt uns aber die Mehrwertsteuererhöhung? Im günstigsten Fall hätten wir eine christlich-soziale Regierung, welche die Überschüsse einiger Ministerien (z. B. die glanzvolle Arbeitsagentur mit 16 Milliarden – gemeint sind Euros) zum Wohle aller Bürger nutzt und zusätzliche Belastungen wie der starken Einschränkung der Pendlerpauschale und sinnfreie Ökobeimischungen im Benzin überdenkt. Nein, wir schreiben Politik anders, Stillstand. Da gibt es die Opposition, die einfach dagegen ist, aber nicht weiß, wofür sie steht (FDP). Dann sind eben gloreiche Ideen wie Studiengebühren möglich, die mich ab dem kommenden Sommersemester übrigens 572,- Euro kosten. Um das zu finanzieren reicht keine GEZ-Befreiung. Man muss sich Gedanken machen. Was mich heute neben der Tagesdosis Beruhigungstabletten außerdem beruhigte, war die Rechnung der Zeit für 2007. Einfach mal eine wichtige Sache, die nicht teurer wird…

Hmmm…

Steck mich in die Mülltonne.

Warum ich mich nicht gemeldet habe?
Ganz einfach: Man erkannte keine Änderung zu damals. Und es ist schlimm, wenn man das schon in eMails merkt. Du bist immer noch so egoistisch und undankbar wie damals. Jedes Mal muss man hören wie anstrengend doch alles sei und wie arm dran doch doch seist.
Geht’s noch?
Ist man so arm dran, wenn man alles von den Eltern zugesteckt bekommt?
Die Wohnung, das Auto, das Studium … das Geld für das alltägliche Leben, Internet, Telefon und auch das Geld für die Partys am Wochenende.
Mit so einer Person für die das Wort Dankbarkeit nicht zählt will ich rein gar nichst zu tun haben.

Nie wieder.

…ich weiß auch nicht. Aber interessant, wie man eigene Probleme an anderen auslassen kann. Ist nur schade, dass dabei manchmal die Realität aus den Augen verloren wird.
Vielleicht kommt sie ja wieder, irgendwann :)

Zu Weihnachten habe ich delikate Schokolade bekommen. Wenn ich als armer Student schon nicht um die Welt reisen kann, so soll ich wenigstens die Schokoladen aller Herren Länder kennenlernen. Erstmal ein bisschen Schokoladenkunde, jedenfalls was die verschiedenen Einstufungen bei dem Kakaogehalt angeht:

  • ab 30% Edelvollmilchschokolade
  • ab 40% Edelmilchschokolade
  • ab 50% Edelbitterschokolade
  • ab 80% Dunkle Schokolade

Bisher waren mir die verschiedenen Bezeichnungen zwar bekannt, aber dessen Zuordnung bzw. Bedeutung überhaupt nicht klar. Dies dient also auch für mich als kleines Merkblatt.
Mir wurde bei dem Versuchen der Schokoladen noch mehr klar, dass ich ein Vollmilch-Liebhaber bin. Mein Favourit ist nicht nur im Programmieren die Insel Java. Die Schokolade mit nur 34% Kakaoanteil ist meine Praline unter den Naschschokoladen. Je mehr Kakao, desto bitterer der Geschmack und desto merkwürdiger mein Gesichtsausdruck beim Verzehr. Auf Platz 2 liegt direkt dahinter Costa Rica mit 38% Kakao. Alles andere schmeckt, aber verzückt mich nicht alt zu sehr.
Ganz abgeneigt bin ich seit kurzem dem Nugat. Liegt erstens an der neuen Schreibweise, die mir überhaupt nicht zusagt und zweitens bin ich jetzt durch die reinen Schokoladen wohl zu verwöhnt. Naja, eigentlich waren Mandeln noch nie mein Fall und Nugatschokolade ohne Mandelanteil ist selten.
Nachdem ich es trotz den ständigen Weihnachtsfressen geschafft habe, abzunehmen, kann ich weiternaschen…Guten Appetit!

Einst war es der Montag. Am ersten Tag der Woche erscheint der Spiegel. Zu Glanzzeiten des Nachrichtenmagazins haben die Leute der Erscheinung entgegen gefiebert. Mittlerweile hat das Blatt nach meiner Meinung an Format verloren, die Beiträge des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein fehlen.
Nun ist es eben so, dass die Elite auf den Donnerstag wartet. Donnerstag ist Zeit-Tag. Und jetzt muss ich etwas lesen…

Ja,
Ein neues!
Ein neues Was?
Ein Jahr!
Ja?
Ja!
Neu?
Ja, neu. Neujahr!
Jahr, neu?
Jaja!
Jajaja, wie jedes Jahr!
Wie jedes Ja?
Nein, Jahr!
Aber auch immer eins mehr!
Ja!

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