Im Thüringer Wald tanzen sie Samba mit den Wildschweinen.

Der symphatische Kommentator des Deutschen Sportfernsehens (DSF) konnte zwar Ernst Abbe nicht richtig aussprechen, aber solche Sprüche hatte er drauf. Ok, angemessen der ersten 10 Minuten des gestrigen Fußballspiels zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und TSV 1860 München waren alle Zuschauer etwas verblüfft. Der neue Siegeswille der thüringer Mannschaft ist erstaunlich zu beobachten. Aber wenn 6 neue Spieler auf dem Feld sind, muss einfach frischer Wind wehen. Und der hat aus den ersten 4 Torschüssen eine prächtige Quote herausgeholt. 3:0, mit einem „Tor des Monats“ auch unheimlich schön.
Die Münchner waren nur wenig aktiv. Dazu muss man wissen, dass die Truppe durch einen Grippevirus arg geschwächt. Wenn nicht mal der Trainer mit zum Spiel fahren kann, weil er krank im Bett lag, heiß das schon einiges. Trotzdem sind es drei wichtige Punkte, auch wenn ich nach dem unnötigen 3:1 den Ticker vor Wut abschalten musste.
Nun vertraue ich voll und ganz auf Kaiserlautern, deren Punktegier gegen Unterhaching. Nächste Woche muss der FCC in dem so wichtigen 6-Punkte-Spiel ran und die Füße wieder richtig in die 2. Bundesliga setzen…