Ich hatte vor, mich heute mit Lars zu treffen und gemütlich einen Biergarten aufzusuchen. Aufgrund von Planungsschwierigkeiten kam dann doch alles anders. Ich stellte mich bereits auf einen ruhigen Abend ein, freundete mich richtig damit an. Dann kam mir spontan die Idee, den alten Deme mal wieder anzurufen. Spontan trafen wir uns dann. Wir wollten zwar ganz woanders hin, aber ein netter älterer Herr gab uns einen Tipp: Einen Biergarten direkt um die Ecke quasi. Da waren wir dann. Und? Ja, schön!
Da die ganze Studenten-Gemeinschaft über Hagen meckert, weil zu wenig von hier kommen und anderes denken (Pendler-Uni), wollte mir der Kollege mal ein paar schöne Ecken zeigen.

Ort 1
Hier war ich schon. Bei meinem letzten Besuch der Gegend verfolgte ich einen Jenaer. Das Auto war von Jenapharm und damals musste ich einfach hinterher. Wir kamen an einem Krankenhaus an, wie auch heute. Hinter dem Krankenhaus ist jedoch noch ein traumhafter Park, ich nenne ihn Böhmerpark. Mit kleinen Teich, Restaurant und Biergarten ist das Grün um die Ecke nicht nur zum Spazieren gut geeignet. Ich staunte richtig. Was man so alles verpassen kann, wenn man wenig Zeit hat, ist enorm.

Ort 2
Ein Park ganz in meiner Nähe: Hamekepark. Versteckt hinter einem übergroßen Autohaus ist davon nichts zu ahnen. Verschreckt hat mich im ersten Moment nur die angrenzende Müllverbrennungsanlage. Je weiter wir in den Park liefen, desto schöner wurde es. Das übrigens nicht nur, weil wir den Müllgeruch hinter uns ließen. Sogar Tiere wie niedlichen Eischörnschen oder Hässchen siedelten sich hier an. Die Wege sind weitläufig und zielen an einer Skateboard-Fläche, Tennisplätzen, Basket- und Fußball-Flächen. Sehr groß, sehr vielfältig, sehr schön. Und wieder gibt es einen Pluspunkt.

Ort 3
Das Ischeland, Herberge für den ansässigen Basketballverein (Phönix Hagen), Fußballplätze und einen Freibad ein schönes Erholungsgebiet zur Entspannung. Die Gegend kannte ich sogar schon. Deswegen hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Da die Uhr mittlerweile 23 Uhr zeigte, mussten wir unsere Tour für diesen Tag beenden. Weiter gings schon morgen…

Ort 4
Da das Wetter förmlich einlud, in die Natur zu gehen, zog es uns an die in Breckerfeld (gehört offiziell nicht mehr zu Hagen) liegende Glörtalsperre. Da Hagen das Tor zum Sauerland darstellt, ist besonders die Fahrt in die südliche Richtung sehr attraktiv. Auf einmal sieht man Natur, unendlich grün und Berge. Im Vergleich zu den Fahrt in Richtung Dortmund/Bochum ein Unterschied wie Tag und Nacht. Statt Schornsteinen gibt es hier Wanderwege.
Die Glörtalsperre ist zwar nicht so gemütlich wie Haltern, weil es am Ufer kein Sand, sondern unangenehme Steine gibt, aber schön war es trotzdem. Das Wasser kalt/erfischend, das Publikum jung und nicht zu überlaufen. Wunderschön.

Da ich mein Fotoapparat bei meinen Eltern vergessen habe, konnte ich leider auch keine Photos von diesen verzüglichen Stellen Hagener Alltags schießen. Das werde ich allerdings nachholen, denn bereits jetzt zieht es mich wieder hin.