Es war ein gemütlicher Tag, zwar lang, aber nicht übertrieben anstrengend. Nach vielen Stunden im Ausrufezeichen-Haus arbeitete ich noch fleißig an meiner Hausarbeit weiter. Später am Abend surfte ich im Internet und da kam er, der Anruf. Obwohl ich mich mit Lars über den heutigen Grillabend unterhielt, planten wir nichts konkretes. Aber jetzt, ganz spontan. Er ist in 10 Minuten da und läd mich auf seinen 5er BMW mit VW-Zeichen. Total müde, wusste ich gar niccht, wo ich anfangen sollte, mit mir klarzukommen. Und dann klingelte es auch schon. So schnell kann Zeit vergehen.
Fix noch aus dem Camping-Outfit rein in Jeans, fuhren wir auch schon los. Das Heim war unser Ziel. Dort erwarteten uns einige Menschen, die wie wir an der FH SWF studieren, aber bereits einen deftigen Alkoholspiegel vorweisen konnten. Wir plauderten, chillten bei Dorian und belästigten uns gegenseitig beim Pinkeln. Der Abend war irgendwie schnell vorbei. Nach einem kurzen Fotoshooting bei Müsli waren nämlich alle weg. Wir schrieben 1 Uhr. Komisch, wie fix alle vom Erdboden verschluckt werden können. Ähnlich wie ein Dorf in den USA durch die Plattenverschiebungen sozusagen verschlungen wird.
Lars und ich schliefen bei Müsli.

Nach einem morgentlichen Spaziergang zu einer hübschen Einkaufsstube mit weltfremden unendlich hohen Preisen, konnten wir mit Catrin und Dorian noch ganz relaxt frühstücken. So ruhig könnte jeder Tag beginnen. Nach einem kurzen Besuch der FH-Bibliothek, ging es mit Lars nochmal ins Hagener Zentrum. Dort konnte er sich endlich seinen schon lang gesuchten „Schlüsselfinder“ kaufen. Für 1,99 Euro ein echtes Schnäppchen. Normalerweise soll dieses Teil nach einem Pfeifen anfangen, zu piepen. Dummerweise piept der geniale Schlüsselfinder auch bei Gesprächen oder ganz normalen Umgebungsgeräuchen. Also piept er quasi immer. Ich hab mir Kaffee gekauft, den ich gerade mit großer Freude trinke. Irgendwie fehlt aber noch etwas, die richtige Ausgeschlafenheit, die aufgrund der letzten schlafmageren Nächte zugekommen hat…