Ich musste den Wecker stellen, um nach dem leicht umgestellten Schlafrhytmus der Feiertage wieder vor um 11 Uhr aus dem Bett zu kommen. Ich habe es trotzdem leider nicht ganz geschlafft, da meine Hand ungünstig auf den Wecker gefallen ist, sodass er dummerweise – völlig ungewollt natürlich – abgestellt wurde. Ich konnte mich also in Ruhe nochmal umdrehen.

Halb 12 Uhr bin ich dann trotzdem los. Auf nach Bochum. Ich musste unbedingt zur Sparkasse und nutzte die Gelegenheit um auch durch die Innenstadt und das Bermuda-Dreieck zu schlendern. „Pommes Majo“ waren dann auch noch drin. Die beste Pommes-Bude – Oder soll ich lieber Kartoffelrestaurant sagen? – Nordrhein-Westfalens durfte mich begrüßen. Was ich toll fand, war ein Schuld auf dem Thresen, welches die seit Januar 2007 leicht erhöhten Preise rechtfertigte und entschuldigte. Im Anschluss gings zu Tim.

Nach dem kleinen Mathe-Exkurs mit Josephine wollte Tim zum Fotografen: Foto Rudolph. Was Dienstagnachmittag ungünstig ist. Wir wollten die Mittagspause durch einem Einkauf im „Wanner Frischmarkt“ überbrücken. Wir bekamen erst mit, dass das Geschäft nach der Mittagspause gar nicht mehr öffnet als ein Passand die gleiche Idee hatte, aber direkt wieder ging. „Hilfe, ich lebe in einer Großstadt, ich finde keinen Fotografen“ kam aus Tims Mund. Ich haute mich natürlich erstmal weg, fragte dann aber schnell eine nette Fußgängerin, die unser Problem scheinbar kannte, allerdings im Gegensatz zu uns auch einen Ausweg hatte. Sie schickte uns die Hauptstraße ein paar Meter weiter. Da ging wir in das Fotogeschäft und wer kam direkt hinter uns rein? Der Christian alias Nominator von einen der ersten Big Brother-Staffeln. Witzig, wie riesig der in Echt ist. Ich hätte ihn gar nicht für voll genommen, aber durch meine gedankenreiche Unterstützung wurde ich dezent darauf hingewiesen. Den Schreck hatten wir überwunden. Später haben wir noch Tims Mum abgeholt. Ich finde das Krankenhaus, in dem sie arbeitet, irgendwie hübsch. Die kleine Park davor hat was. Naja. Am Röhlinghauser Markt sahen wir noch Andrea im Eis-Cafe. Ich wollte eigentlich noch kurz „Hallo sagen“, aber da hat sich etwas geweigert. So ist das manchmal.

Der Rest des Abends war ein Traum. Wir grillten. Ja, eigentlich grillte ich, Tim spielte Basketball oder chattete (Meine Güte, eingedeutschte Wörter sind grausam). Wir saßen ne ganze Weile am Rost und genossen die Wärme. „Super Susi“ beschützte uns ganz unscheinbar im Hintergrund. Nach Schischa und gefühlten tauschend Toastscheiben räumten wir langsam auf.
Wenig später machte ich mich nach Hagen.