Seit 30 Monaten erstatte ich regelmäßig Berichte aus dem Weltgeschehen, meiner Gedanken und meinem Leben. Verfolgt man die Eintragungen über längere Zeit, so könnte man denken, ich bin ruhiger geworden. Das ist richtig, aber dies ist eher die Anpassung an eine traurige Stadt, die überschuldet ist und Menschen, die eher in sich gekehrt als offen sind. Eine Stadt investiert geliehenes Geld (Kredite) in waaghälsige Aktien und verliert dadurch weiter an Finanzkraft. Eine Stadt, über die ganz Deutschland lacht, titelt sogar schon „Die Zeit“. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich schmunzeln. Aber deprimieren lasse ich mich nicht, hoffentlich geht das der Stadt ähnlich. Die Chancen der Zukunft sollten genutzt werden.
Nachdem ich in Vergangenheit oft von Positivmeldungen des Wirtschaftwunders Jena geschrieben habe, werde ich das Gefühl nicht los, mit meinen Gedanken nach unten gezogen zu werden. Jedoch verspricht die kommende Zeit einiges: Java, mySQL, ABAP und RFID. Die Fachhochschule versucht mich, an der Existenz zu halten. Denn immerhim schafft sie es, dass ich oft auch nette Dinge über die Aufbruchsstimmung im Ruhrgebiet und Deutschland schreiben kann.
Es geht weiter nach oben. Wer kann es nicht spüren?