Donnerstag, der 12. Juli 2007. Kurz vor einem der legendären Freitag, den 13. Statt im Bett, wie ich mir das vorgenommen habe, stecke ich Irgendwie gerade in meinen Gedanken fest. Und da das Freude bereitet, kann ich nicht damit aufhören, muss sensible Musik hören. Und bei dem Abfahren der in letzter Zeit vernachlässigten Spuren, kommen wehmütige Gefühle auf. Es ist doch interessant, wie man sich in seinen Gedanken bewegen kann. Im positiven wie auch negativen Sinn. Es würde irgendwas fehlen, wenn ich ein Affe wäre. Das wäre nicht nur das aufrechte Gehen.Ob denn Tina in Afrika frei lebende Löwen sieht? Würde mich reizen, in gewissem Abstand natürlich. Aber darum geht es nicht. Mir fällt auf, ich vermisse sie. Durch meine Klausuren habe ich ihre Abreise gar nicht bewusst erlebt. Das ist blöd. Ich wollte ihr eigentlich ein Abschiedspäckchen schicken. Und? Natürlich kam ich nicht dazu. Das macht mich gerade wahnsinnig. Warum kann ich mir nicht mal für die wichtigen Dinge des Lebens Zeit nehmen? Stattdessen lerne ich sinnlos verfahrenstechnische Aufgaben zu lösen, von welchen ich mich nach dem Studium weit entfernen werde.
Es gibt in der Zukunft einige Änderungen anzustreben. Und damit sind nicht die Wartungsarbeiten an meinem Server gemeint…