Ist es nicht toll, wenn man Straßenbahn fährt, sich unterhält und der Gegenpart deine Gedanken vor der Aussprache lesen kann? Das erste Problem: In Hagen gibt es keine Straßenbahn. Das zweite: Keiner kennt mich. „Keiner“ fällt mir sehr schwer zu schreiben, da ich hier wirklich sehr nette Menschen kennengelernt habe. Auf die möchte ich auf keinen Fall verzichten möchte, jedoch ist es so, dass ich immer das Gefühl habe, selbst niemanden wirklich zu kennen. Und im Gegenzug mich auch keiner kennt. Man wird zitiert, aber kann oder will meine Gedanken nicht weiter ergründen. Diese Woche habe ich festgestellt, dass das Leben meiner Kommolitonen der FH Südwestfalen sehr oberflächlich und egoistisch gestaltet ist. Das enttäuscht, jedenfalls wenn man ein Gemeinschaftsgefühl und Gruppengeist gewöhnt ist. Was diesen Punkt angeht, muss ich sagen, waren meine Zuzugsgründe durch Positivbeispiele wie Sandra geprägt. Sie geht nun ihren Weg.
Der Anstoß meiner Gedanken war übrigens ein „Wir Sind Helden“-Konzert, welches aus Freiburg im Musik Fernsehen (MTV) live übertragen wurde. Da meine Heimatstadt eng mit dieser Band verbunden ist und ich auch eine enge Beziehung zu deren Musik pflege, kamen Gedanken an alte Zeiten auf. Da ich jedoch nicht mehr ausschließlich zurückblicken möchten, habe ich die Vergangenheit mit der Gegenwart verglichen.
Auf ein Fazit möchte ich verzichten, um die kommende Zeit in wundervollen Ruhrgebiet genießen zu können…