Ein ruhiger Abend wurde zum exzessiven Feiermarathon, so stellt sich ein ruhiges Wochenende als Zerreißprobe dar.
Nachdem ich Freitagabend aus Giessen wieder kam, wollte ich den Rest des Wochenendes in aller Ruhe einfach vergehen lassen. Samstagnachmittag traf ich mich mit Deme zum gemütlichen Billardspielen, später holten wir noch Lars vom Bahnhof ab und plötzlich änderte der Plan komplett seine Richtung. Mit Kumpels von Deme wollten wir ins Rushhour Dortmund. Ok, man ist ja noh jung und schräubt sich nicht komplett.

Nach seelischer Vorbereitung bei mir, trafen wir uns am Hagener Hauptbahnhof, um den Weg nach Dortmund gemeinsam anzutreten. Am Hauptbahnhof konnte man dann Hagen von seiner besten Seite erleben. Einige (ausländische) Mitbürgen lieferten sich eine Schlägerei. Da es ein paar Dutzend Leute waren, konnten die Polizisten von 2 Streifenwagen nicht viel ausrichten und liefen auch nur weg. Solche Dinge kann man nur ohne viel Drum-herum stehen lassen, da sich sonst zu viele Abneigungen auftun. Frohen Mutes fuhren wir auf die A45. Und was war? Wir standen direkt nach dem Hagener Kreuz im Stau. Samtagsabend um 0 Uhr. Meine Güte. Da es ein Unfall gab, dauerte die ganze Sache leider nicht nur 5 Minuten.
Irgendwann ging es dann doch weiter und die letzten Meter zum Club gingen schnell. Ich muss sagen, das Rushhour ist ein wahres Paradies. Ein Club, der mir spontan wirklich sehr gut gefallen hat. Vor der eigenen Haustür befinden sich so viele Möglichkeiten, die man gar nicht kennt. Hier könnte ich mir wirklich vorstellen, regelmäßig zu erscheinen. Wir blieben bis 6 Uhr. Und das ist ja auch nicht ohne.

Deme’s Kumpel, der freundlicher Weise gefahren ist und uns sogar bis vor meine Wohnung brachte, machte einen sicheren zügigen Heimweg möglich. Lars schlief bei mir.
Der nächste Morgen kam schneller als man denkt. Und ich muss quasi auch direkt wieder nach Giessen…