Der Sonntag war Claudia. Ziemlich früh verabschiedete ich mich von meinen Eltern und Omi, um nach Jena zu fahren. Dort wollte ich pünktlich 11:20 Uhr Claudi vom Bahnhof Jena-West abholen. Als ich ankam, war der gesamte Parkplatz voller Polizeiwagen. Die warteten offensichtlich auf Fußballfans des hießiges Vereins und St. Pauli. Die Ankunft des Zuges verzögerte sich aus Sicherheitsgründen auch. Irgendwann kam er dann aber doch. Wir fuhren erstmal zu ihr nach Hause. Denn wie das bei Frauen so ist, müssen sie sich erstmal ordnen. Wenig später ging es dann aber auch schon in Richtung Stadion. Am Subway noch schnell ein Sandwich verschlungen und dann zügig ins Paradies. Vom Fußballspiel möchte ich gar nicht reden. 34:5 Torchancen für den kontrollierenden Spielmacher Jena. Trotzdem ein 1:0-Sieg für den Hamburger Verein. Es gewinnen nicht immer die Besseren, eigentlich schade.
Nach Spielende waren wir noch im Jenenser Zentrum einen Kaffee trinken, ich sogar zwei. Am Black Bean kann ich doch nicht so einfach vorbeigehen. Später begleitete mich Claudi noch bis Gotha. Dort blieb vor der Abfahrt ihres Zuges sogar noch Zeit, dass Schloss Friedrichsstein (Heißt das so? ) zu besuchen, was mir trotz der abschreckenden Fassade gut gefiel.
Der Abschied war gar nichts für mich, irgendwie hätte die Zeit mit dir noch Ewigkeiten dauern können 😉
Aber da gab es ja noch jemand, Sunny. Der wartete nämlich in Giessen auf mich, da er sein Haustürschlüssel in der Wohnung vergessen hat. Natürlich kommt man im Fall der Fälle nicht fließend vorwärts und quält sich noch durch 2 Staus. Aber es ist schön, so sehnsüchtig empfangen zu werden.