Ja, ich wurde zum Wiederholungstäter. Ich habe ihn wieder geschnappt und hinter mir her gezogen.
Das sollte mich an grenzenlose Touren durch Deutschland erinnern. Und die bevorstehende Reise soll nach geschriebenen Klausuren min. gleichwertige Dimensionen annehmen. Mein berühmter Oma-Koffer rollte. Kurz vor 21 Uhr schlenderte ich im passenden ruhigen Tempo Richtung Hagener Hauptbahnhof, um mich im Nachtzug auf den Weg in die Bundeshauptstadt Deutschlands – Auf zu den Bären nach Berlin und Wölfen Brandenburgs. Die Fahrt sollte aufgeregt werden. Von Hagen ging es über Wuppertal nach Köln. Danach über Düsseldorf, Duisburg, Essen und Dortmund in den Norden. Jeder, der sich die geografische Lage und ZUugroute vorstellt, sieht eventuelle Konflikte, die ich mit mir dadurch hatte. Naja, es waren nur 2,5 Stunden Umweg. Im Zug lernte ich einen netten Deutschen mit Migragtionshintergrund kennen. So sagt man das doch heutzutage, oder? Auf jeden Fall versüßten wir uns zusammen die schlaflose Zeit im Schlafzug. Halb 5 Uhr morgens kamen wir dann in Berlin an. Ich stellte zu meiner Verblüffung fest, auch die Hauptstadt schläft manchmal. Denn am architektonischen Meisterwerk Hauptbahnhof war gähnende Leere. Mit meinem neuen Freund aus Essen ging ich noch zu McDonalds und begleitete ihn anschließend zu seinem Zug. Für ihn sollte es nämlich noch ein langer Tag werden. Seine Fahrt geht is zur polnischen Grenze weiter und danach fährt er nach Übergabe einiger Papiere wieder zurück in den Pott. Jeder kann sich jetzt denken, um was für Schriftstücke es sich da handelt. Oder etwa nicht? Naja, es geht nur um Autopapiere seine EU-Import-Geschäfts 😉