Do 18. Oktober 2007
Wie wahr
Von Martin Heidenreich · Gefühlslage: Nachdenkend
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Wir versäumen oft das kleine Glück, während wir auf das große warten.
Do 18. Oktober 2007
Von Martin Heidenreich · Gefühlslage: Nachdenkend
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Wir versäumen oft das kleine Glück, während wir auf das große warten.
So 14. Oktober 2007
Von Martin Heidenreich · Gefühlslage: Beeindruckt
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Kathi will vorbei kommen. Ja, ich habe nicht schlecht gestaunt. Nach mittlerweile über 2 Jahren ist es tatsächlich passiert. Sie hat sich im letzten Jahr, wo wir wenig Kontakt hatten stark verändert und in meinen Augen weiter entwickelt. Der Umgang zwischen uns hat sich nach den Schwierigkeiten in letzten Jahr entspannt, ist sogar ziemlich locker geworden.
Ich holte Kathi also vom Bahnhof und wir gingen zunächst einkaufen. Wir wollten nämlich zusammen kochen. Obwohl sie tierischen Hunger hatte, war sie beim Einkaufen gut zu ertragen. In Berlin stellte die Situation mich vor ganz andere Probleme. Die nötigen Zutaten haben wir in aller Ruhe besorgt, was irgendwie sogar Spaß gemacht hat. Nach dem Einkauf fuhren wir in die Videothek, wollten uns SingStar ausleihen. Das wurde leider durch die zu Hose Kaution für die PlayStation 3 (550,- Euro) vermiest. Dafür nahmen wir wenigstens ein paar Filme mit. Flexibel wie man eben ist.
Das Kochen klappte reibungslos, auch das Zeitmanagement war perfekt – was ja bei anderen manchmal kritisiert wird. Ich war richtig in Stimmung und sogar bereit, die Frau beim Kochen zu unterstützen. Wir teilten uns die Arbeit, das nenne ich mal fortschrittlich. Zwar gab ich den Ton vor, aber Kathi schwank ideal mit. Es wurde sogar lustig, da sie Angst vor Gewissen Zutaten bzw. entstehenden Saucen hatte. Die konnte ich ihr zum Glück noch nehmen. Das Essen, ins Besondere natürlich die Kräuter-Knoblauch-Butter, waren köstlich. Göttlich, ein Schmaus…Zum Glück sah nicht nur ich allein das so ![]()
Die Filme nach dem Essen waren klasse, haben gut gepasst. Da mit Sommersturm richtig zum Nachdenken brachte, musste ich meine soziologische Stunde etwas ausweiten als mein Besuch bereits nächtigte.
Der Morgen wurde eher zu Mittag. Gemütlich plauderten wir noch etwas, tranken befriedigende Schokoladen und sahen die erste Szenen des High School Musicals. Das Wetter war herrlich und lud an die frische Luft ein. Kurz nach 14 Uhr machten wir uns dann gemeinsam auf den Weg nach Herne. Ein schöner Abend nahm seinen Ende. Was bleiben wird, sind die überaus positiven Gedanken und selbstverständlich der Drang nach Wiederholung
Fr 5. Oktober 2007
Von Martin Heidenreich · Gefühlslage: Erstaunt
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Ach, es ist schön. Sunny kommt vorbei. Endlich wollen wir uns mal wieder ausgiebig Zeit nehmen, etwas zu plaudern. Nebenbei werde ich ihm versuchen, das Beste aus Fertiggerichten herauszuholen. Denn immerhin kommt es auf die Liebe der Zubereitung an, jedenfalls bilde ich mir das ernsthaft ein. Nach dem Erasco-Dinner ging es zwar frühzeitig zum Arbeiten über, dem ich mich mental in der Situation leider nicht weigern konnte und somit meinem Gast nicht seine gebührende Aufmerksamkeit hab schenken können. Immerhin löste ich das Sharepoint-Problem. Externer Zugriff und Sicherung sollten jetzt funktionieren. Die Microsoft Webcasts halfen mir großartig und gaben wichtige Inspirationen beim Lösen der Schwierigkeiten. Da mir Sharepoint 2007 bisher völlig verwehrt blieb, stoß ich auf neue interessante Welten, die mich dann dummerweise auch privat fesseln.
Am näcshten Morgen war meine fortgeschrittene Erkältung immer präsenter, daher war ein Erkältungsbad die vermeintlich bessere Lösung. Nach dem Baden stellte ich einen schwerwiegenden Ausnahmefehler an meinem Körper fest. Die Narbe meiner Lungen-OP meines vergangenen Fahrradunfalls hat sich zunehmend entzündigt und zwar so unangenehm, dass es mich direkt zum Arzt trieb. Der Doktor zeigte mir wieder einmal auf, welch Wunder ich bin. Immerhin kennt er keinen Patienten, der Ähnliches ich durchmachte und in einer solch super Verfassung ist. Mental wie Körperlich. Während der Untersuchung stellte sich raus, dass sich ein vergessener Faden innerhalb meines Körpers entzündigt hat und nun zwangsweise auf den Weg an die Oberfläche ist. Da er es durch die zunehmende Entzündung auch nicht schaffen wird, muss er sofort entfernt werden. Mit Pinzette ging der Arzt ans Werkeln und zog den verlorenen Faden nach außen. Wirklich bemerkenswert, was nach so langer Zeit noch passiert. Ersichtlich erleichtert fuhr ich also wieder nach Hause, wo Sunny mit einer gewaltigen Überraschung auf mich wartete. Aus persönlichen Interessen darf ich die Überraschung leider nicht wörtlich nennen. Das respektiere ich natürlich.
Im Anschluss einiger Aufräumarbeiten in meiner Wohnung gingen wir zu einem gemütlichen Bummeln in die Innenstadt. Er sollte das neue Hagen kennenlernen. Es lohnt sich zwar nicht, aber man hat es mal gemacht…