Ach, es ist schön. Sunny kommt vorbei. Endlich wollen wir uns mal wieder ausgiebig Zeit nehmen, etwas zu plaudern. Nebenbei werde ich ihm versuchen, das Beste aus Fertiggerichten herauszuholen. Denn immerhin kommt es auf die Liebe der Zubereitung an, jedenfalls bilde ich mir das ernsthaft ein. Nach dem Erasco-Dinner ging es zwar frühzeitig zum Arbeiten über, dem ich mich mental in der Situation leider nicht weigern konnte und somit meinem Gast nicht seine gebührende Aufmerksamkeit hab schenken können. Immerhin löste ich das Sharepoint-Problem. Externer Zugriff und Sicherung sollten jetzt funktionieren. Die Microsoft Webcasts halfen mir großartig und gaben wichtige Inspirationen beim Lösen der Schwierigkeiten. Da mir Sharepoint 2007 bisher völlig verwehrt blieb, stoß ich auf neue interessante Welten, die mich dann dummerweise auch privat fesseln.

Am näcshten Morgen war meine fortgeschrittene Erkältung immer präsenter, daher war ein Erkältungsbad die vermeintlich bessere Lösung. Nach dem Baden stellte ich einen schwerwiegenden Ausnahmefehler an meinem Körper fest. Die Narbe meiner Lungen-OP meines vergangenen Fahrradunfalls hat sich zunehmend entzündigt und zwar so unangenehm, dass es mich direkt zum Arzt trieb. Der Doktor zeigte mir wieder einmal auf, welch Wunder ich bin. Immerhin kennt er keinen Patienten, der Ähnliches ich durchmachte und in einer solch super Verfassung ist. Mental wie Körperlich. Während der Untersuchung stellte sich raus, dass sich ein vergessener Faden innerhalb meines Körpers entzündigt hat und nun zwangsweise auf den Weg an die Oberfläche ist. Da er es durch die zunehmende Entzündung auch nicht schaffen wird, muss er sofort entfernt werden. Mit Pinzette ging der Arzt ans Werkeln und zog den verlorenen Faden nach außen. Wirklich bemerkenswert, was nach so langer Zeit noch passiert. Ersichtlich erleichtert fuhr ich also wieder nach Hause, wo Sunny mit einer gewaltigen Überraschung auf mich wartete. Aus persönlichen Interessen darf ich die Überraschung leider nicht wörtlich nennen. Das respektiere ich natürlich.
Im Anschluss einiger Aufräumarbeiten in meiner Wohnung gingen wir zu einem gemütlichen Bummeln in die Innenstadt. Er sollte das neue Hagen kennenlernen. Es lohnt sich zwar nicht, aber man hat es mal gemacht…