Kathi will vorbei kommen. Ja, ich habe nicht schlecht gestaunt. Nach mittlerweile über 2 Jahren ist es tatsächlich passiert. Sie hat sich im letzten Jahr, wo wir wenig Kontakt hatten stark verändert und in meinen Augen weiter entwickelt. Der Umgang zwischen uns hat sich nach den Schwierigkeiten in letzten Jahr entspannt, ist sogar ziemlich locker geworden.
Ich holte Kathi also vom Bahnhof und wir gingen zunächst einkaufen. Wir wollten nämlich zusammen kochen. Obwohl sie tierischen Hunger hatte, war sie beim Einkaufen gut zu ertragen. In Berlin stellte die Situation mich vor ganz andere Probleme. Die nötigen Zutaten haben wir in aller Ruhe besorgt, was irgendwie sogar Spaß gemacht hat. Nach dem Einkauf fuhren wir in die Videothek, wollten uns SingStar ausleihen. Das wurde leider durch die zu Hose Kaution für die PlayStation 3 (550,- Euro) vermiest. Dafür nahmen wir wenigstens ein paar Filme mit. Flexibel wie man eben ist.

Das Kochen klappte reibungslos, auch das Zeitmanagement war perfekt – was ja bei anderen manchmal kritisiert wird. Ich war richtig in Stimmung und sogar bereit, die Frau beim Kochen zu unterstützen. Wir teilten uns die Arbeit, das nenne ich mal fortschrittlich. Zwar gab ich den Ton vor, aber Kathi schwank ideal mit. Es wurde sogar lustig, da sie Angst vor Gewissen Zutaten bzw. entstehenden Saucen hatte. Die konnte ich ihr zum Glück noch nehmen. Das Essen, ins Besondere natürlich die Kräuter-Knoblauch-Butter, waren köstlich. Göttlich, ein Schmaus…Zum Glück sah nicht nur ich allein das so 😉
Die Filme nach dem Essen waren klasse, haben gut gepasst. Da mit Sommersturm richtig zum Nachdenken brachte, musste ich meine soziologische Stunde etwas ausweiten als mein Besuch bereits nächtigte.

Der Morgen wurde eher zu Mittag. Gemütlich plauderten wir noch etwas, tranken befriedigende Schokoladen und sahen die erste Szenen des High School Musicals. Das Wetter war herrlich und lud an die frische Luft ein. Kurz nach 14 Uhr machten wir uns dann gemeinsam auf den Weg nach Herne. Ein schöner Abend nahm seinen Ende. Was bleiben wird, sind die überaus positiven Gedanken und selbstverständlich der Drang nach Wiederholung 🙂