Archive for November, 2007

Hacker gibt es, eigentlich sind sie dafür da, die Welt zu verbessern. Sie finden nämlich Sicherheitslücken und die richtigen Hacker machen sie public und schaden anderen nicht dadurch. Die böse Variante der Hacker nennen sich eigentlich Cracker. Und genau so einer hat sich intensiv mit meinem Server beschäftigt. Nachdem er es geschafft hat, auf den Server zu gelangen, wurden dort Scripte hinterlegt, die andere Webserver (somit auch Webseiten) unnötig und scheinbar sehr extrem belasten. Kurzer Hand wurde mein Server gesperrt und wenige Zeit später fristlos gekündigt. Daher gab es Mittwoch/Donnerstag einen kurzen Ausfall dieser Seite. Die meisten anderen von mir funktionieren heute noch nichtmals. Die Daten von alten Server habe ich in einer Schonfrist von 24h noch sichern können und muss diese jetzt allmählich auf den neuen Server portieren. Die ganze Aktion wird zeitnah geschehen.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei dem Cracker bedanken, der mir sehr offensichtlich gezeigt hat, dass es eine Sicherheitslücke auf meinem Server gab. Noch größerer Dank gebührt meinem ehemaligen Hoster vServer, die hinterstehende BSB Service GmbH, für die großartige Unterstützung, die bei mir nie ankam. Neben der hohen Telefonrechnung durch die unverschämte 0900-Supporthotline wurde ich schön im Regen stehen gelassen. Sehr freundlich auch, dass ich in Hinsicht auf eine unmittelbare fristlose Vertragsbeendung vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Andere Lösungen wären sicherlich nicht so zeitintensiv gewesen und dennoch für beide Seiten eher verträglich.
So kann auch langjährige Kunden loswerden, Respekt! 

Wir schreiben Mitte November 2007. Die ersten Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten. Und wer würde da gern überall zur gleichen Zeit sein? Ja, ich geb es ja zu, ich bin Weihnachtsmarkt besessen. Aber sonst habe ich keine Hobbies.
Der erste besuchte Weihnachtsmarkt war am gestrigen Tag in Bochum. Zusammen mit Katharina schlenderte durch die Bochumer Innenstadt. Nicht ganz so überwältigend wie in den letzten Jahren lädt er diesjährlich mehr zum Besinnen ein. Ich finde ihn kleiner irgendwie wie ansprechender. Einfach niedlich, wie er sich so durch die großen Einkaufsstraßen erschreckt. Neben dem ersten Glühwein der Saison führte ich witzig befriedigende Gespräche mit der kleinen Neu-Kölnerin.
Aufgrund meiner extremen Müdigkeit fuhr ich sie gegen halb 10 zu Max, wo eigentlich der weiterführende Singstar-Abend stattfinden sollte.

Wie verabredet, wollte ich dann noch kurz in die Verbindungsstraße. Kurz war das schlagwort, weil ich tatsächlich nur kurz da war. Allerdings ging es im Anschluss nicht wie gewollt nach Hause ins Bett in die idyllische Pottdisco Prater. Das zwar aufgrund unverständlicher Unfreundlichkeit zum letzten Mal, aber das ist ein anderes Thema. Mit Tim kam ich dann jedoch langsam wieder in Schwung. Neben einer kennengelernten Psychologin, die mir nach einem intensiven Gespräch ihre dienstliche Nummer anbat, wurde viel getanzt und weiter fleißig geplaudert. Was die Nummer anging, ich lehnte ganz stolz ab ;)

 

Tim & Martin

 

An der Kasse gab es dannZahlungsschwierigkeiten, weil meine EC-Karte auf einmal nicht mehr funktionierte. Nach 3 Versuchen der Pin-Eingabe, wobei ich mir heute noch 1000%ig sicher bin, diese richtig eingegeben zu haben, war die Karte gesperrt. Zum Glück konnte mir Tim schnell aushelfen. Die unfreundlichen Kassieren brachten mich zur Weißglut, da sie unverschämt lachten und mich für ziemlich blond hielten. Dabei färbe ich mir doch die Haare nicht mehr. Gut, im künstlichen Praterlicht lässt ein IQ von 30 keine weitere Gedanken zu. Zum Glück rechnete die Kasse das Rückgeld aus. Schade, war eigentlich immer ganz nett. Nun werden mich keine 10 Pferde mehr in dieses Lokal bekommen.

Nach der ganzen Aufregung wurde dann gleich mal 3 Stunden geschlafen. Und plötzlich leckte mich Susi wach…

Ich besuchte in letzter Zeit so einige Spiele des FC Carl Zeiss JENA. Die erstaunlichste Beobachtung ist immer wieder, dass die Mannschaft klasse Spiele macht. Ein Unterschied zu Gegner wie Freiburg oder Mönchengladbach ist nicht zu sehen. Das Dumme an der Geschichte ist, dass die Gegner Tore schießen und sich die eigenen Stürmer glücklos die Zähne ausbeißen.
Die Hinrunde neigt sich immer mehr dem Ende zu und Siege fehlen. Wenn denn das Glück endlich zurückkommen und die wirklich brillianten Spiele, besonders natürlich die Akteure, auch einmal richtig belohnen würde. Ich kann mir den Frust nicht vorstellen, wenn man wirklich super spielt, aber immer die Anderen gewinnen. Klar sind die Tore meist Fehler, die eben eiskalt genutzt werden. Hier ist jedoch das Problem, dass die Fehler des Gegner meist zu harmlos bis gar nicht genutzt werden. Die trotteligen DSF-Moderatoren bezeichnen die Mannschaft als Abschaum, was bei weitem nichts mit seriöser Berichterstattung und schon gar nichts mit der Spielweise zu tun hat. Es kommt natürlich darauf an, wie man die Szenen geschickt zusammen schneidet und für “tolle” Mannschaften wie Mönchengladbach gut aussehen lässt. Wer die Spiele des FCC verfolgt, sieht, dass die Mannschaft in die 2. Bundesliga gehört.
Jetzt hoffe ich einfach fest darauf, dass die harte Trainingsarbeit und das Engagement bald in Form von Siegen zurückgezahlt wird.

Freitag kam Cem vorbei, um sich mit mir ein wenig den Fertigungsverfahren zu widmen. Ich war froh, dass ich die Sache hinter mir habe. Aber meine soziale Ader verbietet es mir, anderen hilfesuchenden Menschen nicht zu helfen. So haben wir uns also 6 Stunden damit beschäftigt. Danach musste ich meinen Gast leider rausschmeißen, da ich nach Herne zu Kathi’s Geburtstagsfeier wollte.
Also flucks gebaden und los. Ich konnte nicht widerstehen auf dem Weg nochmal einen Abstecher in den Ruhrpark zu machen. Die Atmosphäre dort hat mich irgendwie begeistert und richtig melancholisch gemacht. Für Sandra habe ich noch eine hübsche Geburtstagskarte besorgt und dann gings auch schon weiter. Über Wanne-Eikel nach Holsterhausen nach Wanne-Eikel. Was macht man nicht alles. Dadurch kam ich leider etwas zu spät auf die Party, aber ich ersparte mir die Wartezeit auf das Abendessen. Nachdem nach und nach alle Gäste eintrudelten, gings gemeinsam in den Prater.

Kathi's 20. Geburtstag 

Kurz vor 0:00 Uhr bat ich den Musikverantwortlichen um Mitternacht um ein paar Geburtstagsgrüße an Kathi. So wie einige Vorurteile es vorgeben, konnte der DJ sich den Namen keine 3 Minuten merken und wünschte “Jenny” alles Gute zum Geburtstag. Sehr tolle Nummer, meine Hochachtung.
Tim und ich waren halb sechs erst zu Hause. Muss wohl ganz nett gewesen sein, obwohl es die kennengelernte Mädels im Nachhinein nicht sein können. Da ich nur 3-4 Bier getrunken habe, lag es auch nicht nur an der Optik ;)

Gegen 9 Uhr war dann die Nacht schon zu Ende. Ich sah mal wieder aus wie ein Zombie, aber auch wenn man es hätte denken können, lag es nicht am Alkohol. Wir wollten kurz nach den Simpsons eigentlich nur eben mal schnell eine Festplatte kaufen. Unser Aufenthalt im Hannibal-Center zog sich jedoch hin. Rundum das Einkaufszentrum waren alle Straßen durch Baustellen extrem überfüllt, die Parkplatz suche nach ewiger Fahrdauer dann das nächste Problem. Auf die stundenlange Wartezeiten an den Kassen möchte ich gar nicht erst zu sprechen kommen. 2h allein wegen einem hübsche ägyptischen Bild. Die Ersparnis durch den Räumungsverkauf von 119 Euro auf etwa 30 Euro rechtfertigt das Warten allerdings. Über den Mediamarkt ging es durch den Stau in gefühlten 10h zurück.
Da sich meine Müdigkeit wieder mal extremst breitmachte, fuhr ich daraufhin direkt zurück nach Hagen. Die Stauumfahrungs meines Navigationsgeräts kann ich nur leider momentan nicht nutzen…

Gestern war ich mit Lars in Radevormwald. In einer Grundschule fand dort eine Feierlichkeit statt. Wie das auf einem Dorf so üblich ist, kommt alles im Sinne von jung und alt zusammen, wenn denn schon mal etwas los ist. Das war an sich auch alles ganz witzig. Peter Wackel sollte als Animateur da etwas Stimmung rein bringen. Die Massen und Mädels war begeistert. Ich guckte mir das gespannt an und wippte dann trotzdem brav im Takt.
Da ich morgens direkt nach Köln fahren wollte, blieben wir allerdings nicht so lang. In Gevelsberg redeten wir dann noch etwas und Lars schaute “Und täglich grüßt das Murmeltier…”. Ein göttlicher Film bei dem mir jedoch regelmäßig die Augen zufielen. Und das hatte nichts mit dem Film zu tun!

Am nächten Morgen 9:00 Uhr wachten wir auf und frühstückten in Ruhe. Während Lars frische Brötchen besorgte, plante ich meine Reise in die heimliche Hauptstadt NRWs. Über Hagen fuhr ich dann nach Köln. Dort wartete Katharina, ihre Mum und ein Bekannter schon sehr gespannt auf mich. Nach einer Kanne Kaffee ging es auch direkt ans Werk und der Umzug war im vollen Gange. Das Umzugsauto war recht flott ausgeladen, die Möbel problemlos zusammengebaut. Alles in allem hat das wunderbar funktioniert, auch wenn man vorher etwas Angst um die wenige Zeit hatte.
Nachdem Kathis Mum schon weg waren, aßen wir noch eine leckere Pizza um die Ecke. Meine Müdigkeit zwang mich dann auch recht schnell, den Heimweg anzutreten. Somit hatte Kathi auch endlich Ruhe, ihr neues Zuhause in Köln einzurichten/einzuräumen. Außerdem werden wir uns ja morgen schon wieder sehen!