Wir schreiben Mitte November 2007. Die ersten Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten. Und wer würde da gern überall zur gleichen Zeit sein? Ja, ich geb es ja zu, ich bin Weihnachtsmarkt besessen. Aber sonst habe ich keine Hobbies.
Der erste besuchte Weihnachtsmarkt war am gestrigen Tag in Bochum. Zusammen mit Katharina schlenderte durch die Bochumer Innenstadt. Nicht ganz so überwältigend wie in den letzten Jahren lädt er diesjährlich mehr zum Besinnen ein. Ich finde ihn kleiner irgendwie wie ansprechender. Einfach niedlich, wie er sich so durch die großen Einkaufsstraßen erschreckt. Neben dem ersten Glühwein der Saison führte ich witzig befriedigende Gespräche mit der kleinen Neu-Kölnerin.
Aufgrund meiner extremen Müdigkeit fuhr ich sie gegen halb 10 zu Max, wo eigentlich der weiterführende Singstar-Abend stattfinden sollte.

Wie verabredet, wollte ich dann noch kurz in die Verbindungsstraße. Kurz war das schlagwort, weil ich tatsächlich nur kurz da war. Allerdings ging es im Anschluss nicht wie gewollt nach Hause ins Bett in die idyllische Pottdisco Prater. Das zwar aufgrund unverständlicher Unfreundlichkeit zum letzten Mal, aber das ist ein anderes Thema. Mit Tim kam ich dann jedoch langsam wieder in Schwung. Neben einer kennengelernten Psychologin, die mir nach einem intensiven Gespräch ihre dienstliche Nummer anbat, wurde viel getanzt und weiter fleißig geplaudert. Was die Nummer anging, ich lehnte ganz stolz ab 😉

 

Tim & Martin

 

An der Kasse gab es dannZahlungsschwierigkeiten, weil meine EC-Karte auf einmal nicht mehr funktionierte. Nach 3 Versuchen der Pin-Eingabe, wobei ich mir heute noch 1000%ig sicher bin, diese richtig eingegeben zu haben, war die Karte gesperrt. Zum Glück konnte mir Tim schnell aushelfen. Die unfreundlichen Kassieren brachten mich zur Weißglut, da sie unverschämt lachten und mich für ziemlich blond hielten. Dabei färbe ich mir doch die Haare nicht mehr. Gut, im künstlichen Praterlicht lässt ein IQ von 30 keine weitere Gedanken zu. Zum Glück rechnete die Kasse das Rückgeld aus. Schade, war eigentlich immer ganz nett. Nun werden mich keine 10 Pferde mehr in dieses Lokal bekommen.

Nach der ganzen Aufregung wurde dann gleich mal 3 Stunden geschlafen. Und plötzlich leckte mich Susi wach…