Das Weihnachtsfest noch nicht ganz hinter mir gelassen, startete ich Mittwochabend (2. Weihnachtsfeiertag) nach Gießen. Dort erwartete mich noch ein weiteres Weihnachtsgeschenk und fast frischgemachtes Bett. Obwohl ich mich total wohl fühlte, werde ich meine Umgebung noch traumhafter hinterlassen. Die Fahrt war ungewohnt durcheinander. Und diesmal musste ich nicht nur an die hinter mir gelassene Lieblingsstadt Thüringens denken. In Gießen lenkte mich Kathi noch etwas ab. Und wir verabredeten uns spontan für den Freitag in Köln. Mal was Neues probieren. Da kann ich ja nicht nein sagen.

Die Arbeitswoche begann am Donnerstag mit einem Frühstück in Butzbach. Diese hessische Kleinstadt ist einigen vielleicht als Ausrichter des diesjährigen Hessentags bekannt. Im Anschluss ging es an den neuen alten Server und die Umstellungsvorbereitungen. Aufgrund von einigen Schwierigkeiten, die entgegen der Anleitungen und vorhandenen Aufzeichnungen mich zeitlich extrem zurückwarfen, wird die komplette Umstellung noch verschoben werden müssen.

Nach absolvierter Arbeit machte ich mich auf den Weg nach Köln. Es begann ziemlich ruhig. Nach einem kurzen Besuch des umliegenden REWE-Kaufmarktes hatten wir die nötigen Zutaten für ein gelungenes Abendessen. Reis mit Geflügel und thailändischer Currysauce. Es schmeckte lecker. Zwar musste ich zeitweise wieder mal auf der Toilette verschwinden, aber das war nur ein geschickter Schachzug, um mich vor dem Spülen zu drücken 😉 Nachdem sich Kathi dann vollendet hatte, konnten wir losziehen. Wir waren aufgrund meiner Vergesslichkeit schneller zurück als wir dachten, allerdings war das ganz praktisch für eine kurzen Toilettengang. Die danach besuchte Studententanzbar „Das Ding“ war nett. Die Preise und das Publikum begeisterten mich sehr. Ich hoffe, dass ich bald mal wieder da sein kann. Als ich Kathi vor dem Gehen ihren Mantel hielt, bekam ich ein dicken Daumen der Türsteher und einige neidische Blicke von Mädels. Ich fand das ziemlich witzig. Leider fuhr nicht direkt eine Bahn zurück, sodass wir laufen wollten. Das ist an sich nicht weiter schlimm, wenn nicht gerade jemand Hummel gegessen hat und ziemlich fix unterwegs sein wollte. Dafür konnte ich sehr entspannt schlafen als wir dann sehr schnell ankamen. Der nächste Morgen begann 12 Uhr, endlich mal ausschlafen.
Nach einem leckeren Frühstück machte ich mich auf nach Hagen. Kathi wollte lernen, ich auch, so passte das ideal. Die Fahrt war nur unentspannend, was nicht an den Telefongesprächen lag.