Ja, manchmal ist es hart. Also das Leben. Die Gedanken, die einem so kommen, wahrscheinlich noch schlimmer. Ein Telefonat mit Tina am gestrigen Abend hat mich zum Nachdenken angeregt. Sogar richtig durcheinander gemacht. Gefühle können auch glückliche Menschen ganz schön durcheinander bringen.

Wieso macht man so oft einfach weiter, auch oder trotz das man weiß, dass es nicht gut ist? Nicht gut für einem selbst. Man bleibt erstmal im Trott, um weiteren temporären Schmerz zu vermeiden. Und vergisst dabei manchmal, dass man den Schmerz nur vor sich her schiebt. Was heute nicht schmerzt, tut morgen umso mehr weh. Das ist allein aus kognitiver Betrachtung so.
Und wenn das, was man versucht, zu verschieben auch noch mit Menschen zu tun hat, geht es im gleichen Atemzug um Vertrauen, Risiko und Misstrauen. Das Vetrauen, was man mühsam gewonnen und sich erarbeitet hat, kann man doch nicht so einfach wegschmeißen – auf einmal wieder verwundbar sein. Das ist ein Risiko, was ich in den meisten Fällen eingehen sollte, um sich nicht selbst kaputt zu machen. Das Missvertrauen bezieht sich auf Menschen, die man „danach“ kennenlernt und noch skreptischer an viele Angelegenheiten herangeht, unnötige Vergleiche macht. Menschen sind nun mal nicht vergleichbar und neue Bekanntschaften können das Leben eigentlich nur bereichern.

Blick aus dem Fenster

Der Sprung ins kalte Wasser ist manchmal nötig – vielleicht auch besser?! Lieber eine Sache abschließen als sich ständig Gedanken über den Abschluss zu machen. Durch solche Situation ergeben sich auch neue Chancen. Die nicht zu nutzen, wäre doch tragisch.