Die Schwarzbiernacht Jena. Kurz zusammengefasst: Eine gelungene Veranstaltung.
An 43 Locations der Jenaer Innenstadt gab es Musik, jede Menge Leute und Schwarzbier. Es war sicher für jeden etwas dabei. Vor bevor es los ging, traf ich mich noch mit Tina. Wir wollten uns über die individuellen Lernerfolge austauschen. Eigentlich hätte ich gleich im Cheers sitzen bleiben sollen, denn später sollte alles etwas voller sein. Ich fuhr Tina nach Hause und machte mich frisch für den Abend.
Ich rief spontan Tim an, den ich auch schon eine ganze Weile nicht gesehen habe. Er ist einer der wenigen männlichen Leute, die ich hier kenne. Ich fuhr dann mit der Straßenbahn zu ihm. Er stellte mir erstmal seine neue Freundin vor und erzählte über die Neuigkeiten. Ich staunte nicht schlecht. Er hat eine neue Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann angefangen. Und es macht ihm Spaß. Ich find das gut. Sein „neues Leben“ macht besser zu ihm. Ich hatte den Eindruck im letzten Jahr ist er mächtig gereift. Tina, du würdest staunen 😉

Nach einem gutem Porter sprinteten wir zur Straßenbahn und weiter ging es in der Stadt. Dort trafen wir direkt auf eine Gruppe von Mädels, die ihren Junggesellen-Abschied feierten. Ich spendete natürlich. Was mir in dem Moment direkt missfiel, war die Tatsache, dass die junge Frau nicht nur besoffen, sondern auch schwanger war oder umgekehrt. Nach einen kurze Unterschrift auf dem Shirt, einem kleinen Apfelkorn war die Sache gegessen und höhere Ziele wurden angestrebt. Unser erstes Ziel: Die Schillerpassage. So früh am Abend (22h) war im dortigen Club noch nicht so viel los. Wir zogen direkt weiter ins Volksbad, wo eine bolschewistische Kurkapelle auf uns wartete. Die Jungs waren echt klasse. Alte und moderne Lieder wurde mit gradiosen Texten gemischt und was dabei herauskam, war zum Brüllen: „Hyper Hyper – Die Mauer muss weg – Ge – Na“. Die Musik war sicher eher was für die Generation 30plus, aber ich hätte mir das Ewigkeiten anhören können. Unser kurzer Auftritt im Uma Carlson (Jen-Tower) reichte um einen Eindruck zu erhalten. Ich war nämlich zum ersten Mal dort. Bis auf die Tatsache, dass sich dort meine Zielgruppe bewegt, bin ich nicht ganz so begeistert. Eine Art Kitchen Klub mit etwas weniger Charme, aber süß trotzdem. Ich traf dort auf Mandy & Madeline. Obwohl sie eigentlich auf mich gewartet haben, verloren wir uns recht schnell wieder.
Der nächste Akt fand im Klubkeller „Modul“ statt. Tim musste sich unbedingt die Oben-Ohne-Bedienung reinziehen. Die Musik war dort klasse. Die 80er haben gerockt. Und wenn Howard Carpendale kommt, wissen viele, was mit mir passiert. Wäre die Musik nicht gewesen, hätte ich mich durch die Bedienung schnell abschrecken lassen. Ein kurzer Talk mit der Besitzerin klärte mich auch über die Geschichte der Musik-Katakombe auf.
Auf dem Weg nach Hause blieben wir noch fast 2 Stunden in der Goethe-Galerie hängen. Rosa rockte dort. Und die lokale Band find ich ganz nett und musste ausharren. Danach gings mit der Bahn nach Hause.

Auf der Heimfahrt lernte ich noch eine nette Frau kennen. Wir verstanden uns direkt richtig gut. Nachdem ich sie nach Hause brachte, war der Abend lang genug und Martin müde. Was bleibt, ist nur gute Nacht zu sagen.