Obwohl ich vom Vortrag noch richtig geschlaucht war und eigentlich lieber schlafen wollte, aber ich mich aufgerappelt. Ich war nämlich verabredet mit Melanie und Schippy. Beide habe ich schon eine Weile nicht gesehen, sodass die Vorfreude riesig war. Wir wollten heute mal wieder so richtig einen drauf machen. Und los gings.
Nachdem wir bei Melle ein bisschen warm wurden und die neuesten Dinge klären konnten, fuhren wir in die Stadt. Unweit vom Inselplatz fanden wir uns schnell im Blow ein. Die Stimmung war gut, die Hintergrundmusik zu laut. Die Alternativlösung wurde recht schnell geplant. Ein Abstecher im Flower Power folgte – Wo die Bedienung süßer als Honig war. Meine Sehnsüchte wurden ignoriert, sodass als Nächstes Ziel „Die Kneipe“ galt. Dort fegten wir mit den Barkeepern die Räume und wurden nach Hause gebeten.

Der Spruch, der den Abend prägte, war sicherlich „Na, bist du neidisch?“. War standen bei Döner-Imbiss um die Ecke, Melle aß ihre soßenlose Fleischtasche und musste einen hungrigen Wartende diese Frage an den Kopf werfen. Witzige Situation.
Da ich den Abend neben dem Reden kaum zum Trinken kam, fuhr ich sogar noch nach Hause. Da meine Begleiter auch unbedingt meine Wohnung kennenlernen wollten, gings zu mir. Wir tanzten ein wenig zu lauter „Rainald Grebe“-Musik, testeten den geilen Hosenbügler und amüsierten uns über die Kurzwahlnummer zur Rezeption. Da der Abend nun schon Morgen war und der Alkoholspiegel den Intelligenzquotienten überstiegt, schliefen Melanie und Schippy direkt bei mir. Um uns mit Freude in den Schlaf zu singen, unterhielten Melle und ich uns im Bett dann noch etwas über Kämme für den Intimbereich – zur Freude aller taten wir das auch noch auf Englisch. Da kamen nette Erinnerungen an einen wahnwitzigen Abend mit Glori und Lars in Bochum auf. Der Abend endete auch im Hotel, nur eben in einem richtigen…

Der Morgen danach begann um 11 Uhr. Und alles war wie vorher…