Der Tag begann recht früh. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging ich mit meiner Omi noch einkaufen. Das war zum Ostersamstag eine Entscheidung, die die ganze Stadt traf. Irgendwie waren alle da, sogar Diana – Der Grund für den APFC, zu aller Erinnerung: Anti-Pferde-Freak-Club. Da ich etwas in unter Druck gesetzt – nicht durch mich – sondern eher meine eilende Großmutter, blieb keine Zeit zu intensivem Kontakt. War auch gut so.
Nach diesem Einkauf gings direkt ins Paradies. Und: Wer hätte es erwartet, zum Einkaufen. Solch Kleinigkeiten wie einen Staubsauger und Messbecher brauchte ich unbedingt noch.

Danach brachte ich die Wohnung in Schuss. Denn Tina war für ungefähr 17 Uhr angekündigt. Ich holte sie von der Bahn und die Blicke waren bei der Ankunft in diesem Gebäude erst etwas ungläubig. Es war ein Witz, wie erstmal alles begutachtet werden musste. Notwendige Vergleiche zu einem Hotel folgten. Wir unterhielten uns recht intensiv über uns, Gott und die Wirtschaft. Das Übliche eben, das übliche was mir so gefehlt hat.
Später wollten wir uns richtig weggehen. Auf den Weg zu Bahn, fuhr sie uns fast vor der Nase weg. Durch einen intensiven Endspurt schafften wir den Sprung in die rollende Orchester-Veranstaltung gerade noch so.

Unser Ziel. Der Tower. Es sollte mein zweites Mal werden. Wir tanzten recht intensiv, die Zigarettenschachten verschwanden und alles war ganz ausgiebig. Nur getrunken wurde nicht mehr so viel. Es war dennoch ein gelungener Abend, der halb vier zu Ende gehen sollte. Die Bahn, welche uns nach Hause bringen wollte, wartete quasi vor der Tür. Tina stieg nach 2 Stationen im Paradies wieder aus und ich war quasi auf dem Weg zur Endstation. Wie das so ist in den Jenenser Bahnen wirds nicht langweilig. Ich wollte eigentlich schlafen, aber nahm die Wendung ging mit – ich lernte drei nette Mädels kennen, die von einer Party im Pferdestall kamen. Ohne Worte.
Der Tag endete wie er begann. Es läuft scheinbar alles rund…