Der Tag begann recht früh, um 7 Uhr, um es genau zu nehmen. Ich wollte frühzeitig mit meiner Arbeit fertig sein, um im Anschluss in der POM Arena etwas Sport zu treiben. Da ich zu früh war, machte ich mich an den Geräte warm. Das sollte ich eigentlich nicht, um mich vor den Eingangstest nicht unnötig auszupowern. Eingangstest bedeutet Fahrradfahren, dabei soll je nach Leistungsvermögen ein gewisser Puls erreicht werden. Ich wollte ganz großfressig das Maximum austesten. Ich fuhr und fuhr und regelmäßig wurde je nach Herzschlag die Schwierigkeit erhöht. Bei der höchsten Stufe musste ich 15 Sekunden vor Schluss aufgeben, da mein Radel nicht mehr in Schwung kam. Es war eine extreme Erfahrung, zu merken, dass einfach nichts mehr geht.

Im Nachhinein wurden die aufgezeichneten Daten analysiert und ich konnte meine Leistungskurve begutachten. Ein wahrer Traum. Noch schöner allerdings die Regenerationskurve, die ist linear mit starken negativen Anstieg. Das habe ich auch live gespürt, denn nach dem Test habe ich noch etwa 30 Minuten fleißig trainiert.