Java, Programmiersprache und Kaffee. Beim Kaffee-Konsum gibt es keine festen Grenzen. Ist eine individuelle Größe. Man merkt selbst, wann man genug hat.

Die Virtual Machine von Java setzt bei der Ausführung von Programmen härtere Grenzen (standardmäßig 128 MB), sodass Windows oder vergleichbare Betriebssysteme bei Speicherüberschreitungen gar nicht erst nervös werden. Heute erhielt ich zum ersten Mal die Meldung: „MemoryOutOfBounds“. Java kann und will nicht mehr, heißt das übersetzt. Die Folge: Natürlich Programmabbruch. Das ist eigentlich schade, wenn erst etwa 1/5 der Arbeit erledigt wurde.
Zum Glück kann man diese Speicherzuweisungen erhöhen. Die physikalische Grenze des Rechners sollte dabei nicht unbedingt überschritten werden. Und das geht so, einfach beim Aufruf des Programms folgende Parameter mitgeben:

java -Xms{initial heap size} -Xmx{maximum heap size} {your class}
java -Xms32m -Xmx128m the_snake.class

Die Werte werden standardmäßig in Bytes angegeben. Mit dem Suffix ‘K’ bzw. ‘k’, ‘M’ bzw. ‘m’ und ‘G’ bzw. ‘g’ kann man KiloBytes, MegaBytes oder GigaBytes angeben.