Der Start in die Woche erinnerte stark an die letzte. Das wäre ja genial, weil ich die vergangene Woche durchaus genießen konnte. Das lag zu großem Teil natürlich an einer Person, die der Woche ein Gesicht gab. Wenn es genau die ist, mit der man in die Woche startet, kann sie nur gut werden.
Die Zeit mit ihr verging wie im Fluge. Wir konnten uns uns noch mit einem Lächeln verabschieden.. Und dieses Lächeln hat sich in mein Augen eingebrannt. Auf der Straße, während meiner Lernversuche in der ThuLb sah ich nicht viel. Allerdings doch immer etwas Besonderes. Da dieses Bild mich so fasziniert hat, unternahm ich natürlich auch keine Anstaltung zu versuchen, den Focus zu ändern. Lieber beschäftigte ich mich noch bewusster damit, indem ich bspw. meine Gedanken aufs Papier brachte. Eingehende Nachrichten unterstützten meine Konzentration darauf 🙂

Nach einem kurzen Treffen mit Claudi musste ich versuchen, auch mal etwas Produktives an diesem Tag zu schaffen. 2,5h mit englischen Vokabeln machten mich total Banane. Neben ungemütlichen Kopfschmerzen habe ich in der August-Bebel-Str. doch noch ein Licht am Ende des Tunnels gesehen.
Nach einem kurzen Abstecher in der POM kam ich genauso spontan auf die Idee, mich nochmal kurz zu abschieden, was vor einer Stunde nicht angemessen erfolgte. Auf den Angstschrei nach meinem Klingeln möchte ich nicht eingehen. Ist verständlich, wenn man schläft und ohne Nachzudenken die Tür öffnet und da auch noch jemand steht. Meine kurze Verabschiedung dauerte dann 6h. Wir habe uns wie immer toll unterhalten und später auch noch einen Jennifer-Lopez-Film (Genug) geschaut. Der Anfang war schlimmer als der Verlauf des Films. Es lohnt sich also manchmal dranzubleiben. Ähnlich wie das an dieser Stelle bereits erläutert wurde 😉
Ich glaube, gegen 2:30 Uhr haben wir uns dann wirklich „Gute Nacht“  gesagt.

Der Tag „danach“ war geprägt von Schlafen. Kurz aufgewacht, Englisch gelernt und nach einer halbe Stunde wieder eingeschlafen. Nach einem kurzem Telefonat, dem einzigem heute, bin ich nun munter geworden. Da wir es nach in Gedanken schwelgenden Minuten bereit kurz nach 22 Uhr haben und ich komischerweise wieder müde bin, versuche ich mich durch Musik ruhiger zu stimmen. Mein Herz schlägt wie wild, wenn ich mir ein „bestimmtes Ding“ vor Augen führte, sodass dies nötig ist. Das, was Tom Pretty schon vor einer ganzen Weile in seinem gleichnamigen Titel verarbeitet, mache ich gerade ganz in Ruhe. Ich schweife ständig ab. Ich habe jedoch das Gefühl, durch den Himmel zu schweben und das macht es so erfüllend. Ich will gar nicht aufhören und sehe das als schönen Tagesinhalt.
In diesem Sinne, „Gute Nacht“…