Ich bin süchtig. Leider muss ich das zugeben. Seit über einer Woche habe ich das Rauchen aufgegeben, was im Einklang mit einem anderen besonderen Ereignis steht. Das konkret ist das Kennenlernen eines Menschen. Des Menschen? Des einen Menschens? Sucht ist eine Abhängigkeit. Zuerst eine Gewöhnungsphase, dann psychische und schließlich körperliche Abhängigkeit. Es ist erstaunlich, wie schnell man von Manchen [Drogen] abhängig werden kann. Je nachdem aus welcher Richtung man die Sache betrachtet, ist es positiv, schnell abhängig zu werden oder die endgültige Abhängigkeit erst nach einer Weile zu erreichen. Süchtig zu sein, muss nicht negativ sein, sondern kann durchaus mit einem „wohligem Gefühl“ verbunden werden. Kribbelt es vielleicht manchmal sogar?  Sucht lenkt durchaus ab. Aber es ist so schön, sich ablenken zu lassen. Genau dann, wenn man es zulässt, sich ablenken zu lassen, ist man süchtig. Auch wenn es die Sucht nach einem angenehmen Empfinden ist. Daran zu denken verbreitet Freude. Und es ist schließlich gesund, sich zu freuen. Von daher kann ich froh sein, meine krankhafte Sucht nach Zigaretten gegen traumhafte Gedanken ausgetauscht zu haben.
Kommen negative Gedanken auf, kann eine Sucht seine eigene Freiheit sogar einschränken. Weil man sich selbst blockiert?! Abhängigkeit schrenkt Freiheit allerdings nicht unbdingt ein, sondern kann sie durchaus fördern. Es kommt eben darauf an, welche Drogen man nimmt…und vor, allem wie man ihnen nachgeht.