Es ging weiter, ein erfolgreicher Arbeitstag liegt hinter mir und ich habe Zeit, den letzten Abend in München vorzubereiten. Es ist (weit) nach 20 Uhr und alle Läden in der Umgebung haben geschlossen. Da ich weder Trinken und Essen vorrätig habe, musste noch etwas passieren. Mit dem Bus in die Stadt fahren und keine Chance auf eine vernünftige Rückfahrt zu haben, gefiel mir nicht so gut. So nutzte ich das Griechische Restaurant in der Nachbarschaft. Zum Glück wurde dort auch meine EC-Karte akzeptiert, weil ich nichtmals mehr Bargeld hatte.
Nachdem ich eine schlechte Lasagne aus Hungergefühl doch verschlingeln musste, zog ich schnell von Dannen. Mein sich einstellendes Durstgefühl wurde durch die Minibar aufgefangen. Es wurde so einige Flaschen geköpft. Natürlich nur Erfrischungsgetränke, da ich morgen ja wieder früh raus musste.

Danach hatte ich ein bekanntes Problem, der Schlaf. Um meinen fehlenden Schlaf sinnvoll zu nutzen, habe ich mir weiterführende Gedanken gemacht.
Das würde ich gern wieder mit dir machen:
– Feuerwerk schauen
– den Nebel im Saaletal beobachten
– Wunschlichtern zuschauen
– Häschen beobachten
– in deine zauberhaften Augen blicken
– im Paradies liegen und Leute, ins Besondere Gestörte beobachten
– dir in der Bibliothek beim Arbeiten zu schauen
– im Rossmann Düfte schnuppern
– deine Nase runzeln sehen
– mit dir im Arm im Bett liegen
– dich beim Aufwachen beobachten
– mit dir duschen
– dir die Leuchtenburg zeigen
– ins Theater gehen
– den Security-Typen an der Rezeption beobachten
– dir am Morgen den Vorgang aufziehen
– deinen Nacken streicheln
– dich vom Laufen abhalten u. an der Tür erschrecken
– mit dir in die Uni fahren
– einfach neben dir sitzen
– hmmm

So kann ich mich sehr auf Samstagabend freuen, wo wir uns wieder sehen. Auf das anschließende Theaterspektakel bin ich außerdem sehr gespannt…