Heute Abend ist ein besonderer Abend. Erstens läuft im deutschen Unterschichten-Fernsehen der hochkarätige Tanzfilm Dirty Dancing und zweites schau ich diesen untypischer Weise nicht. Klingt nicht so spektakulär, ist es allerdings schon etwas. So sitze ich lieber schmunzelnder Weise mit einem Glas Wein vor dem Rechner und vergnüge mich, an die letzten Wochen zu denken. Der Film würde mich da eher durcheinander machen. Er erinnert mich an interessante Momente im Treff, an eine besondere Begegnung mit einer Herzensdame. Wenn ich an daran denke, ist natürlich Maria auch nicht weit. Das jedoch möchte und kann ich an dieser Stelle nicht näher beleuchten. Ich weiß nur, dass nicht alles so toll ist, wie es scheint.

Überwunden? Nein.

Ich frage mich gerade nach dem Sinn dieses Beitrags. Wahrscheinlich wollte ich beleuchten, welches Leid ich mit Dirty Dancing verpasse. Allerdings mache ich es mal ganz weiblich, einfach, wenn es interessant wird, aufhören und nichts mehr sagen. Das Wichtige, was ich in den letzten Wochen festgestellt habe, ist die Bedeutung, aus dem Kreis der Gewohnheit auszubrechen, Neues zuzulassen und auf andere eingehen. Natürlich wusste die Bedeutung seit dem bewussten Wissen davon bereits einzuordnen, nur die Priorität wurde in etwas erhöht. Die ersten Umsetzungen sind geschehen. Jetzt fließt der Wein wie vor Jahren. Ich erinner mich an die nächsten Wochen in Hagen, wo ich mich jeden Tag mit Wein, ins Besondere Glühwein, gehen lies und eigentlich jeden Tag mit min. 3 Personen telefonierte. Ich muss mir auf jeden Fall wieder mehr Zeit nehmen, Kontakt zu Leuten zu suchen, die ich nicht so häufig sehen kann. Was das angeht, würde ich mich besonders freuen, wenn der kurzfristige Besuch bei Maria [und Julia?] diese Woche wirklich stattfinden kann…