Heute traf ich mich nach langer Zeit mal wieder mit Andreas. Das letzte Mal im Münchner Krankenhaus war nicht so erfreulich, aber der Optimismus durch die positiven Neuigkeiten schier grenzenlos. Von seinem neuen Auto, was er immerhin bereits ein halbes Jahr, erfuhr ich dann nebenbei auch. Also ziemlich direkt auf der Fahrt in die Hagener Innenstadt. Aber insgesamt eben etwas verspätet.
Nachdem ich nun etwa 7 Monate nicht mehr in der Innenstadt war, stellte ich einige Neuerungen fest. Also eine. Es geht vorwärts, langsam. Die Stadt hat eindrucksvolle Wegeweiser in der City verteilt. Angefangen vom Hauptbahnhof, gelangt man nun durch eindeutige Pfeile zum Rathaus oder ins Theater. Wahnsinn, oder?
Trotz meinens Schmunzeln fiel mir das sehr positiv auf. In der City selbst fanden die üblichen Geschäftswechsel statt. Neben 5x KiK kommt nun auch die Billigkette von C&A – Avanti. Von Augsburg in die ganze Welt.

Nach einem kurzen Abstecher durch die attraktive Volme Galerie blieben wir auf dem Friedrich-Ebert-Platz hängen. Wie eigentlich immer. Wir saßen erst in Sonne und wechselten später ins Innere des Lokals. Und dort hatten wir sogar Proben des Jazz-Abends als Untermalung. Gern hätte ich auch Partricia Kelly (Kelly Family?!) live gehört, nur hatten wir noch ein höheres Ziel: Essen. Bevor es allerdings dazu kam, entführte ich Andreas noch kurz in eine große Elektromarktkette. Neben meinen eigentlichen Vorhaben, erstaunten mich die Kaffeepreise. Die wurden nämlich für meine tolle Maschine um 50 Cent erhöht. Die Restbestände in dem Geschäft jedoch nicht. Ich witterte das Geschäft meines Lebens. Lungo, Espresso und Cappucino – eben das, was ich im Übermaß benötige. Mit Andreas zusammen schleppten wir 17 Kartons zur Kasse. Nicht verschwiegen wird an dieser Stelle, dass jemanden von uns alle Kartons runtergefallen sind und zahlreiche Kunden ihren Spaß hatten.
Nach unserer Kaffee kehrten wir in den Ratskeller ein. Mein erster Besuch dort. Klein, niedlich und für Hagen die gehobene Klasse. Nach einem leckeren Essen und dazu passenden Schwätzchen ging es dann langsam nach Hause.
Schön wars, wir müssen da unbedingt dran bleiben.