Ein gewöhnlicher Tag? Naja, es geht. Obwohl ich gestern Nacht spät ins Bett kam und außerdem schlecht in den Schlaf finden konnte, bin ich heute Morgen recht früh aufgewacht. Der erste Gedanke waren [geniale] Ideen zur Arbeit, die ich natürlich direkt umsetzen musste. Nebenbei telefonierte ich noch mit meiner Oma und tätigte einige Überweisungen (Miete).

Das geplante Treffen mit Danie fiel ins Wasser. Unbehelligt davon, war das Wetter ja perfekt. Also bin ich ins Paradies gefahren. Die Zeit-Ausgaben der letzten Woche habe ich eingepackt, sodass ich prächtig unterhalten war. Ich arbeitete die 3 letzten Ausgaben auf und las etwa 2 Stunden in der herrlichen paradiesischen Sonne. Das im Ernst-Abbe-Sportfeld stattfindende Thüringenderby zwischen den FC Carl Zeiss Jena II und RW Erfurt II (Oberliga) war nicht zu überhören. Die tausenden Polizei-Beamten im hübschen Eishockey-Outfit taten ihr Bestes dazu. Die RWE-Fans sind nach dem Spiel auf dem Weg zum Westbahnhof auch noch 10m an mir vorbei gelaufen. Sehr witzig. Ich glaube, nur wenige Oberliga-Spiele können sich über solche Beliebtheit freuen wie die von Carl Zeiss. Der Ergebnis war übrigens auch noch ganz positiv – 2:1. Nach einem Telefonat mit Tina, kam sie spontan mit ihrem Dad vorbei. Ich glaube, es tat ihm sehr gut. Nicht zu letzt, weil er sich im Nachhinein sehr für den schönen Nachmittag bedankte. Ich bin später mit Tina noch in den Schillerhof gefahren. Wir sahen das deutsche Drama „Dr. Alemán„, ein sehr gelungener Film mit einem Drang zum Detail. Das Gesamturteil: Sehenswert. Also für Leute, die anspruchsvolle Filme mögen 😉
Im Anschluss kehrten wir noch kurz bei Dersimo ein, wo ich den geilsten Döner seit langem zu mir nahm. Im Gegensatz zur überteuerten Grausamkeit in Bad Nauheim war dieser sehr lecker und verfügte über eine Menge Fleisch.

Als ich Tina nach Hause brachte, kehrten ihre Mum, Ronald und seine Mutter auch gerade ein, sodass es mir schwer fiel, nicht nochmal mit rein zu schauen. Wir unterhielten uns nett, was ich wahrscheinlich bald sehr vermissen werde. Genauso wie ich im Moment jemand anderes vermisse. 2 Cappuccini und ein Bier später, schrieb es 0 Uhr und der Weg ins Hotel stand an. Das jedoch mit einem gemischten, nachdenklichen Gefühl…