Ein herrlicher Sonntag wie im letzten Jahr. Die „Zeit Debatte“, organisiert von der Debattiergesellschaft Jena – und unterstützt u. A. von DIE ZEIT, lädt ein und zahlreiche Neugierige finden sich auch bei 30°C im Schatten in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität ein.
Die einleitenden Worte vom Universitätsrektor Prof. Dicke haben mich fasziniert. Im letzten Jahr sprach er davon, dass jedes Ding zwei Seiten hat. In diesem Jahr hat ein Ding dann so viele Seiten wie Gesichter. Beidem kann ich etwas abgewinnen. Erstaunlich ist nur die Entwicklung. In der Wirtschaftskrise muss nicht überall gespart werden 😉
Debattiert wurde im Anschluss nach den Wartburg-Format, was auch Publikumsäußerungen einschließt. Es war wieder sehr ansprechend, was sicher nicht zu letzt am fragwürdigen Thema „Kriegsverbrecher nach 30 Jahren einstellen?“ lag. Toll, den Wettschritt der Redegewandten zu verfolgen.  Ich bin schon jetzt gespannt auf das nächste Jahr.

Im Anschluss schlenderten Tina und ich noch durch die Straßen und blieben auf dem Frühlingsmarkt hängen. Gerade probte eine ansehnliche Rock’n’Roll-Gruppe, sodass wir uns zum Verweilen entschieden. Und es lohnte sich definitiv. „The Firebirds“ aus Leipzig trafen nicht auf meine musikalische Begeisterung, sondern außerdem mein Humorzentrum. Eine wahnsinnig tolle Veranstaltung mit einer Menge Charme, nur schade, dass es am späten Abend dann plötzlich extrem anfing, zu regnen. Die Gruppe sollte man sich merken und bei Möglichkeit unbedingt ansehen, bei der „Aufbau West“ in München & Co. schauen sicher einige vorbei.