Kulturarena 2009, das Kulturspektakel geht wieder los. Der letztjährige Auftakt mit Shakepeares „Der Sturm“ zeigt immer noch seine Nachwirkungen. Mit Begeisterung rannte ich also heute zur Touristeninformation, um Karten für „Wilhelm Tell“ zu erwerben. Ein Aushang mit den Worten „Do, Fr, Sa – leider ausverkauft.“ schockierten mich etwas, besonders weil die die einzigen Vorführungen sind. Eine Nachfrage half weiter und es waren tatsächlich noch 2 Karten übrig. Wunderbar.

Das nächste Punkt war die Uni, weil ich meine kurzfristige Exmatrikulation verhindern wollte. Dank Tina konnte ich mein Vermögen der FH Südwestfalen zukommen lassen und mich etwas verspätet rückmelden. Hoffentlich gehen die Prozesse gut, denn die Frist ist schon eine Weile überschritten.
Ohne Internet ist man heute wirklich aufgeschmissen. Man lebt relativ autark und ohne Stefanie wüsste ich gar nicht, was in der Welt passiert.
Später kam noch Tinas Mum vorbei und berichtete über den Wasserschaden der Intershops – ähh Intersport – in der Goethe Galerie. Das tragische Ereignis wäre eine gute Chance zum Kauf günstiger Schuhe und Klamotten gewesen. Wenn denn die Auswahl nicht so erschöpft gewesen wäre.

Im Anschluss ging es zum ADAC, um einen internationalen Studentenausweis zu besorgen. Das relativ ging schnell. Die Plauderei mit der netten Mitarbeitern über hingegen nicht. Nun ja, Zeit für schöne Momente muss sein.

Um die Zeit zur abendlichen Veranstaltung zu überbrücken, wurde gearbeitet. Sogar so erfolgreich, dass ich hochmotiviert war.
Wie häufig etwas verspätet, traf ich Marc am Löbdergraben. Der kurze Umweg über die Wagnergasse, führte uns Just-In-Time zum Tageshöhepunkt. Die moderne Interpretation mit etwas Witz und einer Menge Charme überzeugte mich sehr.
Kompliment an alle Mitwirkenden! Ein sehr gelungenes Stück. Wenn nur mehr Interessierte in meinem Bekanntenkreis wären, könnte ich mir häufiger den Besuch von Theaterveranstaltungen vorstellen. Wobei es dann wahrscheinlich kein besonderer Teil des Jahres mehr wäre.