Inspiriert durch eine am Samstag erschienene Überschrift in der Süddeutschen Zeitung, will ich den schon seit geraumer Zeit in Bearbeitung befindlichen Beitrag abschließen.

Es soll um Facebook gehen. Nicht um den Konzern, der herausragenden Datenschutz oder Ähnlich. Sondern schlicht und einfach über die, welche sich auf dieser Plattform bewegen. Sie können Menschen genannt oder auch gern im spezifischen Neudeutsch „Digital Natives“.

Diese Plattform lädt ein, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Mit Leuten zu kommunizieren, die man vielleicht nicht jeden Tag sehen kann. Neben den sinnigen Kommunizieren über Nachrichten, dient das Netz natürlich als ideale Onlineselbstinszinierungsplattform.  Ähnlich traumhaft wie die Headline zu lesen, ist das Bedürfnis von Menschen, sich in Online-Plattformen in Szene zu setzen. Lassen Sie uns abtauchen, in eine Welt voller Extremsportler, Partywütigen oder auch Pin-Ups. Jeder darf sich so präsentieren, wie es beliebt. Gern auch so, wie man gern sein möchte. Die einen berichten fünf Mal täglich vom Kaffeekonsum, andere dokumentieren jede Sportminute oder Ausflüge außerhalb der Vier-Wände. Um nicht die allseits beliebgte Akt-Photographie des Mittagsmahl zu vergessen, hier ein Dank für die herrlichen Inspirationen.
Neben der Realität entsteht eine Fassade. Es folgt eine gewisse Wunschdarstellung der Personen, was durch andere gern kommentiert und gefallen wird. Man kann im Alltag versagen. Aber Hauptsache, man kommt in sozialen Netzwerk an. Das tut gut und stärkt das Ego.
Wer will schon persönlichen Kontakt haben…

Wer jetzt denkt, dass die vorliegende Internet-Präsentation ein ähnliches Machtwerk ist, muss ich auf Folgendes hinweisen: Diese Seite dient für meine persönliche Dokumentation. Damit ich diese auch wiederfinde, ist sie öffentlich.