Die schriftliche der Vorlesung „Projektmanagement“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena war eine erste Gelegenheit, wieder warm zu werden. Fachliteratur konsumieren, Theorien und Ansätze lernen, Konzepte verinnerlichen. Ich habe ein Wochenende Vorbereitung in die Klausur gesteckt, dazu noch etwas Vorbereitung im Rahmen von Ausarbeitungen. Aus arbeitstechnischen Gründen konnte ich die Vorlesung leider nur zweimal zu Beginn besuchen – eigentlich gar nicht meine Einstellung. Die Klausur habe ich dennoch mit verhältnismäßig gutem Ergebnis bestanden.

Und dann: Ich habe das größere Ziel der Zertifizierung als „Project Management Professional“ (PMP) des internationalen Project Management Institutes ins Auge gefasst. Als Ansporn habe ich der Termin für das Examen gemacht. Im Anschluss war ich sehr motiviert, Einiges dafür zu tun. Ich fühlte mich wie im ersten Semesters meines Studiums an der FH Südwestfalen. Sehr lange Tage, viele Test-Examen. Regelmäßig Unverständnis über die richtigen Antworten, manchmal Verzweiflung aufgrund der Stoffmenge. Eine sehr interessante Zeit.

PMI Testfragen und -examen

Das Examen war heute in Berlin. Da bereits 09 Uhr der Beginn war, bin ich bereits gestern im Zug angereist. Die entspannte Fahrt nutzte ich, um nochmal einige Punkte nachzuschlagen. Morgens konsumierte ich einen Donut und machte mich auf den Weg zum Testcenter.
Wie im Hochsicherheitstrakt – ohne Essen, Trinken, Taschentuch – verbrachte ich vier intensive Stunden am Bildschirm und beantwortete 200 Fragen. Zeit vorbei. „Weiter“. „Passed“.

Nun kann es weitergehen.