Vor einigen Jahren habe ich bereits über die Zeitung „Huffington Post“ in den USA gelesen. Ein Mix aus Blogbeiträgen, vielen Kommentaren und Social Media. Es geht mehr um die Vermarktung der Artikel, die SEO-relevante Platzierung und viel Traffic. Die Qualität des Journalismus steht nicht immer im Mittelpunkt. Das Sammeln von Informationen und die geschickte Aufbereitung ist Kern der Arbeit. Auch, wenn die Zeitung neben affinen Hobby-Textern inzwischen auch ausgebildete Journalisten beschäftigt und sogar den Pulitzer Preis erntete, stehe ich dem Gesamtkonzept kritisch gegenüber.

Startseite Huffington Post Deutschland

(© HuffingtionPost.de, 11.10.2013)

Und nun? Seit 10. Oktober gibt die HuffPost auch in Deutschland. In Kooperation mit Focus Online will die HuffPost DE eine wichtige Rolle in der deutschen Medienlandschaft spielen. Dabei wird sie unterstützt von Granaten wie  Cherno Jobatey (eher bekannt vom ZDF Morgenmagazin), der das Editorial betreut oder die amtierende Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen.
Ich bin gespannt, wie sich die Zeitung in Deutschland entwickeln wird. Für mich steht nach wie vor fest, welche Zeitung donnerstags in meinem Briefkasten landen soll, weil deren Konsum nur zu köstlich ist.

P.S.: Inhaltlich kann ich der dargestellten Startseite nicht zustimmen.