Seit kurzem weißt mich Google bei jedem Aufruf meiner Startseite – ja, es ist iGoogle – unmissverständlich darauf hin, dass dieses Angebot eingestellt wird. iGoogle, eine schöne Möglichkeit, sich eine eigene Startseite mit gewünschten Informationen zusammenzustellen, soll ernsthaft vom Bildschirm verschwinden. Google ist der Meinung, dass die Umstellung sinnvoll für mich ist und somit meine Ziele noch schneller erreichbar sind, weil so besser strukturiert und zugänglich sind.

iGoogle gegen Google Apps

Ich bin dieser Meinung nicht. Für mich heißt es unmittelbar mehr Klicks. Zu Anfang eine Umstellung der seit Jahren angewöhnten Arbeitsweise, erhebliches Suchen nach den gewünschten Zielen. Jetzt wird alles Apps genannt, was natürlich sehr fortschrittlich klingt.
Aus einer übersichtlichen Kopfzeile, wo auf Anhieb alle Zielen unmittelbar von jeder Seite erreichbar sind, darf der Nutzer ab sofort auf jeder Seite die Google App-Übersicht aufrufen. Von dort aus geht es weiter zur Auswahl des eigentlichen Ziels.
Diese Struktur mag für Handy- und Tablet-Nutzer sinnvoll sein, aber es gibt sie doch noch, dieses guten alten Desktop-Rechner, Notebooks, etc? Oder befinde ich mich in der Steinzeit?

Das kann doch eigentlich nicht der Sinn des Mediengiganten sein, glückliche Nutzer zu vergraulen, weil die Nutzung etablierter Software umgestellt und damit unkomfortabler wird. Traurig, das in diesem Zeitalter zu erleben, wo Google stets bemüht ist, alles einfacher zu machen.
Herzlichen Glückwunsch, nicht!