Mai 2007
Monatsarchiv
Di 29. Mai 2007
Von Martin Heidenreich • Gefühlslage:
BeeindrucktKeine Kommentare
Das Wochenende war ziemlich ruhig. Ich erholte mich ein wenig. Wenn ich an die bevorstehenden Klausuren denke, kann man diese Zeit eigentlich nicht verschwenden. Aber getreu des Liedes “Verschwende deine Zeit” sollte eben öfters das gemacht werden, was einem selbst am Liebsten ist.
Nach dem Fitnessstudio-Besuch mit Lars wurde ich nochmals für die Grillparty bei Müsli sensibilisiert. Eigentlich hätte ich bevorzugt geschlafen, aber was kann man denn gegen ein paar Weizen an einem so schönen Feiertag wie diesem sagen? Die gemütliche Runde von 7-8 Leuten war gelungen. Bevor es jedoch richtig losging, konnte ich noch nette Telefonate führen. Zwar scheine ich Leute wieder mal verwundert zu haben, aber naja. Danach verging die Zeit irgendwie unglaublich schnell. Ich kann mich nur noch erinnern, dass plötzlich alle gehen wollten. Es wurde aus Ressourcenmangel die geniale Idee des “Caipirinha mit Banane” geschaffen. Die Bananen lagen zwar sehr schwer im Magen, wirkten durch den hohen Zuckeranteil dem Alkohol extrem gut entgegen. Der Film “SAW III” hat mich später dann richtig begeistert. Ich mag diese Filmreihe und der 3. Teil hat, meiner Meinung nach, nochmals Einiges getoppt.
Zum Glück konnte man mich noch überzeugen, nicht mehr nach Hause zu laufen…
Der gestrige Tag war wunderschön, aber der heutige wirkt ruiniert. Und nicht nur das, denn mein Kopf macht den Eindruck auch die nächsten Tage noch unter Schmerzen zu leiden. Vielleicht hilft da ein bissche Schlaf. Gute Nacht!
Mo 28. Mai 2007
Von Martin Heidenreich • Gefühlslage:
NachdenkendKeine Kommentare
Du stehst im Regen und es regnet an dir vorbei. Die eine Möglichkeit, dieses Phänomens ist natürlich ein Schirm. Da ich persönlich strickter Schirm-Gegner bin, ist das ausgeschlossen. Gestern Abend saß Lars mit mir in meiner Wohnung. Mit Zigarette und feinem Weizen beobachteten wir die Schauspiele der Natur außerhalb der 4 Wände. Es krachte und blitze. Mit gedämmertem Licht kam gemütliche Stimmung auf. Was dann fast noch unserem Kinobesuch zum Platzen brachte.
Obwohl die letzten Tage recht ruhig waren – jedenfalls im Vergleich zu den letzten Wochen – bin ich etwas geschlaucht. Claudi meint, es liegt am Wetter. Rentner begründeten ihre moralischen Schwierigkeiten auch oft durch diese Einflüsse. Man wird halt älter. Und das merkt man eben nicht nur nach einer durchzechten Nacht.
Jetzt sitze ich hier, bin schon den ganzen Tag mit Sinnlosigkeiten besschäftigt. Ich höre Grönemeyer, bin über die Dauerkarten-Preise des VfL Bochum erstaunt und will Rainald Grebe wiedersehen. Er ist, habe ich heute in der Online-Ausgabe der renomierten Zeitung “Die Welt” gelesen, der beste Liedermacher Deutschlands. Gut, das es nicht nur mir so geht. Nach einem Interview mit dem Künstler weiß ich zwar, dass alle Texte eigentlich vollends ernst zu nehmen sind – womöglich sogar aus seinem traurig und dennoch erfolgreichen Leben berichten – aber ich werde weiter von ganzem Herzen loskrächzten, wenn “Es gibt Länder, wo was los ist…” erschallt.
Das Wochenende, der Feiertag inklusive, wird wohl spurlos an mir vorbei gehen. Ich habe es jedoch geschafft, in einen seelischen Einklang zu kommen. Was unter Anderem durch verschiedene Beiträge auf meinen Websites oder Änderungen an den dahinterstehenden Content-Management-Systemen (kurz CMS) begründet ist. Nicht zu unterschätzen natürlich die wunderschönenn Telefonate. Ich denke nach und sitze hier. Fast wie in alten Zeiten, fehlt nur noch das sich irgendwelche Christinas, Jule’s oder Barbie’s auftun…

“Wer traut sich zu erst über den See?”
Do 24. Mai 2007
Von Martin Heidenreich • Gefühlslage:
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Die Jenoptik-Tochter “Jena-Optronik” wurde als erstes deutsches Unternehmen vom amerikanischen Technologiekonzern Boeing mit dem Preis “Supplier of the Year 2006″ im Bereich Avionik ausgezeichnet.
Auf der Presseseite der Jenoptik heißt es: “Das in Jena beheimatete Unternehmen wurde unter den über 27.000 Lieferanten der Firma Boeing als Zulieferer des Jahres 2006 ausgewählt und hat [...] die Auszeichnung in einer von 11 Kategorien erhalten. Das weltweit führende Luft- und Raumfahrtunternehmen Boeing honoriert damit die Kundenzufriedenheit sowie die hohe Qualität der Produkte. Die Auswahl durch Boeing erfolgt über eine jährliche Erfassung und umfassende Bewertung der Lieferanten in einem zentralen Qualitätssicherungssystem.”
Quelle: jenoptik.de
Das habe nur durch Zufall beim Stöbern im Internet entdeckt und für erwähnenswert befunden. Die Vorbild des Wissenschaft- und Technologie-Standorts wird bei Weitem unterschätzt. Mittlerweile bringt mich das immer wieder zum Schmunzeln. Denn in dieser Gegend ist es fast unmöglich eine Wohnung zu finden, währenddessen im Ruhrgebiet die Leute mit Abwanderungsquoten von teilweise über 7% (Hagen) wegrennen…
Di 22. Mai 2007
Von Martin Heidenreich • Gefühlslage:
ErstauntKeine Kommentare
Heute war ein kurzer Tag in der FH. so konnte ich nach dem Mittagessen in der Mensa noch in Ruhe in die Innenstadt fahren und gemütlich einige wichtige Erledigungen, andere nennen es Einkäufe, tätigen.
Der Beginn meines Ausflugs war schon ungemein witzig. Nachdem ich einen idealen Parkplatz gefunden habe und Damen vom Ordnungsamt sah, lächelte ich innerlich, da ich gerade zum Weg zum Parkscheinautomat war. Sie lächelten nett zurück und ich holte mir einen Parkschein. Ich legte den Zettel in mein Auto und weil mir die Situation irgendwie komisch vorkam, fragte ich nochmal nach, ob es in Ordnung ist, in dieser Parklücke so zu stehen. Ich hab ja da schon die kleinlichsten Dinge erlebt. Die nette Dame sagte: “Nein, so dürfen Sie nicht stehen bleiben. Fahren Sie lieber schnell weg”. Und was ist mit dem Parkschein? “Pech gehabt!” Das kann man auch nicht als freundliche Bemerkung sagen, bevor man sich um einen Parkschein bemüht. Das i-Tüpfelchen ist natürlich die Tatsache, dass sie einfach nur gewartet haben, bis ich weg bin…Ich liebe diese netten Menschen hier.
Diese Hürde war schon mal genommen. Dann fuhr ich lieber in das Volme-Galerie-Parkhaus. Da kann nichts schiefgehen. Nach meinem Einkäufen stellte ich erschreckend fest, dass der einzige Haken die Parkgebühren sind. Statt wie ich dachte jede Stunde 1 Euro, wurden alle 30 Minuten 1 Euro fällig. Nach fast 3 Stunden Parkzeit läppert sich das ganz schön. Mit zusätzlichem ungebrauchten Parkschein meines 1. Versuchs war das mein teuerstes Parkerlebnis überhaupt…
So 20. Mai 2007
Von Martin Heidenreich • Gefühlslage:
BeeindrucktKeine Kommentare
Samstag hat das Bundesliga-Finale schon Nerven gekostet. Und dann kam da heute auch noch der Endspurt in der zweiten Liga dazu. Für jeden FC Carl Zeiss Jena war das eine nervenaufzerrende Saison, unglaublich. Der Beginn überaus erfolgreich, die Mitte zum Heulen und der Endspurt nichts für schwache Gemüter. Spitzenabgänge, Neuzugänge, Trainerwechsel – alles war dabei.
in einem Herzschlagfinale hat es dann dennoch gereicht. Durch einen glücklichen 2:1-Sieg in Augsburg, was mich besonders zum Schmunzeln bringt, und traurige Niederlagen unserer Kontrahenten konnte die Thüringer Truppe um Frank Neubarth sich den Klassenerhalt sichern. In der Nähe der Essener Hafenstraße konnte ich vor Aufregung gar nicht mehr atmen. Tim sprühte mit Optimismus rumher und RWE-Fans waren sprachlos. Ich hätte mir gewünscht, das Essen und Jena es schaffen, die Liga zu halten. Auch wenn es nur für den FCC gereicht hat, bin ich überglücklich. Essen sehen wir dann in der übernächsten Zweitliga-Saison wieder! Baut aber bitte kein neues Stadion, das Georg-Melches ist doch so schön ;)
Tradionell startet zu jedem Saisonende der FCC-PopUp. Die einen belästigt er, andere freuts, aber viele sehen ihn aufgrund der mittlerweile gut entwickelten Blocker wahrscheinlich gar nicht mehr. Die Mitteilungen der letzten Spielzeiten waren natürlich viel aufwühlender, aber manchmal freut man sich eben auch über einen Klassenerhalt…
So 13. Mai 2007
Von Martin Heidenreich • Gefühlslage:
LebendKeine Kommentare
Der gestrige Morgen begann sehr entspannt. Nach kurzen Einkäufen und ausgiebigen Frühstück machte ich mich um die Mittagszeit auf nach Hagen. Dort wollte Tim eigentlich 14 Uhr vorbeikommen. Neben einem zeitvergeudeten Friseurbesuch, eigenen Einkäufen und netten Telefonaten, klingelte es kurz vor 17 Uhr an der Tür. Da war er, der überpünktliche Tim. Wir konnten uns nun um seinen angeschlagenen Rechner kümmern. Zur Abendszeit machten wir uns dann auf den Weg. Ja, wohin? Na klar, es ist die große Lars-Woche. Es ging also wieder nach Gevelsberg. Froh gestimmt, verschlug uns ein Gedanke vom kommenden Tag die Sprache. Da Tim spätestens im Morgengrauen zu Hause sein musste, wurde aus unsem Plan nichts. Während einem kurzen Abstecher nach Hagen, um Tims Rechner zu Ende zu flicken, fuhr er dann direkt wieder nach Herne. Lars und ich machten uns auf dem Weg in den rockende Nacht. Der Buten Club Wuppertal sollte für heute unsere Herberge sein.
Es wurde getanzt, geflogen und gestürzt. Rund um kann gesagt werden, dass es ein schöner Abend war. Ich habe wirklich Gefallen an dieser Lokalität gefunden. Diesmal gingen wir sogar pünktlich zur Bahn, sodass wir nur wenige Sekunden warten musste. Auf der Heimfahrt wurden wir noch von netten Mädels abgelichtet. Zwar war ich in Gedanken bei einer ganz anderen, aber das sowieso nur scherzhafter Weise.

Nachdem die letzten Tage sehr hart waren, können wir nun endlich schlafen – Ausschlafen…Der Sonntagmorgen begann also zum Mittag. Endlich konnten wir auch “Voll auf die Nüsse” schauen. Die entsprechende Stimmung glänzend. Dennoch mussten wir uns zum späten Nachmittag trennen. Denn für die kommende Woche muss noch Einiges vorbereitet werden. In erster Linie galt es zwar, liegengebliebene Arbeiten wie Aufwaschen zu erledigen, aber dazu kam es leider nicht. Mal schauen, wie es in der kommenden Woche so zugeht…
Sa 12. Mai 2007
Von Martin Heidenreich • Gefühlslage:
WohlbehagenKeine Kommentare
Unser Plan sah vor: Planung um 8 Uhr. Kurz nach 7 Uhr klopfte mich Lars aus dem Schlaf. Nach gründlichem Zähneschruppen fuhren wir los, Andreas abholen. Gemeinsam gings dann auf nach Hagen. Die angepeilte Zeit wurde leicht nach hinten korrigiert, besonders weil Lars und ich noch sinngemäß Kaffee & Kuchen brauchten. Da saßen wir dann in einer Vorlesung, hätten aber eigentlich auch woanders sein können.
Zum Mittag fuhr mich Lars noch nach Hause. Ich ließ meine Hausarbeit fix binden, gab sie ab und nahm Andreas im gleichen Schritt mit zum Lerntag Datenbanken. Bis auf eine 15 Minuten kurze Esspause besprachen wir bis etwa 19 Uhr Datenbanken. Es war ein Traum von Entity, Redundanzen und SQL. Alles wunderschön. Ich hoffe mal, Andreas konnte etwas mitnehmen.
Abends fuhren wir noch spontan nach Gevelsberg, na gut, mit einem kleinen Abstecher bei Burger King und Papa. Dann stieg bei Lars der großen Plauderabend. Als Andreas weg war, schauten wir noch einen Film: “Die Insel”. Auch, wenn er den Inside Man nicht toppen kann, war er nicht schlecht. Mit einem “gut” halte ich mich immer bedeckt. Nach dem Film gingen wir dann aber auch schon ins Bett. Man muss es ja mit dem Nächte-Durchmachen nicht übertreiben…
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