Da ists nun gelaufen, nach 230 Seiten Physik kehrt wieder Leben ein. Viel mehr kann man für eine Klausur nicht tun. Weniger schon. Statt Algorithmen und Datenstrukturen endete das Wochenende folgendermaßen:
Gestern traf ich mich mit Katharina, um gemeinsam nach Haltern zu fahren. Ich war extra paar Minuten eher da, aber das ganze nützte nichts, da die Klingel abgestellt war. Martin wartete also in der herrlichen Sonne und angenehmen 30° Grad. Das war noch nichts im Vergleich zu dem, was noch kommt.
Etwa 1km vor der Autobahn-Abfahrt Lavesum (oder so etwas in der Richtung) kam der Verkehr langsam in Stocken. Wenige Meter später kompletter Stillstand. Dieser Stau sollte ins im Endeffekt bis zum Strand begleiten oder wir ihn bzw. wir mitten drin sein. Wie auch immer, es war mächtig unangenehm. Gefühlte 12 Stunden später waren wir endlich an einem der völlig überfüllte Strände angekommen. Träume sehen anders aus. Das wir auch fast eine Stunde am Imbiss anstanden, um 2x Pommes Frites zu bekommen, ewähne ich jetzt besser nicht, lieber so: Die Zeit war ganz nett, auf jeden Fall sehr sandig und außerdem entspannend.
Die Heimfahrt war geprägt von chaotischen Fahrern auf Deutschlands Straßen. Man hatte das Gefühl, die seien alle hier gewesen.

Am Abend kam Lars noch vorbei, um ein bisschen Programmierpraxis zu betreiben. Neben UML und Vererbungslehre kann ich mich nur noch an eines erinnern: „Ficken. Und dann wird wieder gefahren.“ Das klärte er kurz mit seiner Freundin am Telefon. Göttlich.

Kurz vor 0 Uhr war dann Schluss mit lustig. Das Bett ruft.