Eine übermäßig lange Zugfahrt ins verlängerte Pfingstwochenende begann mit Verspätung. Das ist ja soweit nicht dramatisch. Auch wenn es immer etwas belastend wirkt, kann ich für das komplexe Bahnnetz und die damit verbundenen Schwierigkeiten mehr Verständnis aufbringen als andere Reisende.
Verspätung in Dortmund, verpasster Anschlusszug in Hannover dort, aber Happy-End in Göttingen: Letzter Zug Richtung Jena erwischt. Und dann wird die sechs-stündige zwar mit verzögerten Beginn, aber einem sehr witzigen Schaffner belohnt. Der hat es verstanden, mit einfachen Wortspielen die Fahrgäste zu verzücken. Also zumindest mich. Beglückt mich zum Nachdenken anregenden Wort-Verdrehern kam ich dann nach einer gefühlten Deutschland-Tour doch noch im Paradies an. Mögen die Pfingsttage die geschaffene Leichtigkeit weiter ausleben.