Self Tracking bezeichnet die derzeit vorherrschende Bewegung zur Überwachung und statistischen Auswertung von organischen Körperfunktionen. Dabei geht es harmlos um Schrittzählung, zurückgelegte Strecken, die Schlafzeiten, Gewichtsentwicklung oder BMI-Verlauf. Dank der modernen Smartphones oder „Zusatzgeräten“ wie Fitness-Armbänder werden ganztägig Daten aufgezeichnet. Die Daten können dann in eigenem Interesse ausgewertet, mit Freunden geteilt und als Ansporn genutzt werden.

Aus Interesse ohne konkrete Ziele habe ich mir ein Armband der Firma FitBit zugelegt. Ich wollte gern einfach mal wissen, wie viel ich mich bewege, wie viele Schritte ich zurücklege und insbesondere wie mein Schlafverhalten aussieht. Nach eigenen Tage der Datensammlung liegen erste repräsentative Ergebnisse vor. Erkenntnisse, dass ich im Büro teilweise ähnlich viel laufe wie auf Wanderungen, sind erstaunlich. Dass ich an Home-Office-Tagen im gesamten Tagesverlauf genauso viele Schritte zurücklege wie ansonsten allein auf den Weg ins Büro und zurück, ist allerdings nicht wirklich verwunderlich. Wenn auch erstreckend.