10 Kartons für den Start, dachte ich mir. Danach sollte eine solide Schätzung möglich sein, wie viele noch benötigt werden. Aber mit Umzugskartons scheint es wie mit Aufwandsschätzungen in der Software-Entwicklung zu sein – passen oft hinten und vorn nicht.
Mehraufwand im Sinne von mehr Umzugskartons werden wegen nicht abschätzbaren Umfängen in Schränken oder selten besuchten Ecken der Wohnung benötigt. Umzugskartons müssen nachgeordert werden.

Inzwischen ist die Wohnung zwar nicht mehr wohnlich. Aber sie scheint mehr und mehr umzugstauglich. Zumindest stehen zahlreiche Kartons bereit und warten auf Abholung. Für den Kauf der Umzugskartons musste ich eine neue Baumarktkette meines Vertrauens finden, weil sich Max Bahr leider nicht mehr wieder fand. Nach meinem dritten Besuch in Folge kennt man sich inzwischen schon ganz gut. Der Weg an die richtige Stelle findet sich schnell. An der Kasse eine freundliche Begrüßung. Sie werden es vermissen und starke Umsatzeinbußen haben, wenn ich meinen finalen Karton erworben habe.
Ein inneres Gefühl sagt mir, heute war nicht mein letzter Besuch.