Wir konsumieren. Ständig. Schneller. Unnötigerweise.
Wir kaufen das 29. Hemd, die 13. Hose (ausgenommen Jeans), das 8. Paar Schuhe. Muss das wirklich sein? Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten – daher muss ein neuer Schrank her.
Neben den Konsumprodukten kommen Ernährungsmittel im Überfluss. Lieber 4 Käsesorten zur Auswahl, 6 Aufschnitte/Wurstrichtungen, Butter mit Salz/ohne Salz/Oliven-Öl/rechts gerührt. Es ist purer Luxus, den wir uns gönnen. Immer wieder aufs Neue. Immer wieder mit vergleichbaren Müllbergen, die entstehen, weil wir die Menge im Kühlschrank nicht stämmen können. Wegwerfen.
Wir denken regelmäßig darüber nach, weniger zu konsumieren. Der Einkaufswagen ist nur halb voll. Aus Mangelerscheinung gehen wir tagsdrauf gleich nochmal los, weil ein wichtiges Produkt vergessen wurde. Der Einkaufswagen wieder nur halb voll. Um den Einkauf unterzubringen, muss „entrümpelt“ werden. Produkte, die gestern abgelaufen sind oder morgen ablaufen werden, müssen Platz machen für Neues.

Es ist ein Wahnsinn. Wir sollten Umdenken. Und in diesem Zusammenhang vielleicht nicht, um ein neues Auto zu fahren.
Das Bewusstsein kann dieser Informationsbeitrag im NDR liefern: Neuland – Zu viel ist nicht genug