…Das kann wohl nur in einem ICE in Österreich passieren: Konkret der ICE 334 von Wien Flughafen nach Linz Hbf.
Ich habe mir einen BahnComfort-Platz gesichert. Der Anfangsteil der Fahrt durch die Bundeshauptstadt zwar vergleichbar mit einen Straßenbahnfahrt, jedenfalls was die Geschwindigkeit angeht. So viele haltepunkte gab es dann doch nicht. Der Wiener Hauptbahnhof war der größte moderne Geisterbahnhof, den ich bisher gesehen habe. Ein erstaunlich geräumiger Neubau, der von den Einwohnern wohl noch nicht so akzeptiert wird. Jedenfalls war auf keinem „Bahnsteg“ eine Person zu sehen. Nicht mal ein Bahnmitarbeiter hat sich getraut. Richtig gespenstig.

Das Happy End kam dann am Ankunfstort. Geplante Ankunft: 22:14 Uhr, Tatsächliche Ankunft: 22:11 Uhr – Es ist zwar kein Quantensprung, aber ein kleine Aufmerksamkeit zum Feierabend, die ich gerne mitnehme.

Zur Ergänzung: Die Deutsche Bahn hat die Fahrt nicht selbst durchgeführt, sondern nur den Zug gestellt. Von daher gehört die Begeisterung eigentlich den Österreichische Bundesbahnen (ÖBB). Aber immerhin beweist es, dass es mit dem technischen Mittel ICE möglich ist 😉